Habichthöhe 27, 59302 Oelde

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Best Ager on Tour

Gelungener Ausflug in die Welt der Floristin

Oelde (elk) Einen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines modernen Gartenbaubetriebs erhielten rund 20 „Best Ager“ des LV Oelde bei einer Besichtigung der Gärtnerei Lütke Dörhoff. Die noch junge Gruppe richtet sich an Menschen über 60 Jahre, die sich regelmäßig treffen, austauschen und gemeinsam Unternehmungen planen.

Mit dabei waren auch Mitglieder der von Birgit Brügge betreuten Seniorengymnastikgruppe des TV Jahn. Die Initiative für den Besuch ging von Gisela Kröge-Ortmann aus, die selbst in der Gärtnerei tätig ist.

Die rund 90-minütige Führung übernahm Jan Rellecke, Vertreter der dritten Generation des Familienbetriebs, der 1963 gegründet wurde. Im Mittelpunkt standen vor allem die Entwicklung der Anlage sowie die technische Ausstattung der Gewächshäuser. So wurde unter anderem die automatische Bewässerung erklärt, bei der auch gesammeltes Regenwasser aus großen Bassins zum Einsatz kommt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Energieversorgung: Photovoltaikanlagen liefern einen Großteil des benötigten Stroms, ergänzt durch weitere Energiequellen in sonnenärmeren Zeiten. Perspektivisch soll eine neue Pelletanlage das bisherige Heizsystem ersetzen.

Nach etwa eineinhalb Stunden in den angenehm temperierten Gewächshäusern klang die Besichtigung bei einem Kaltgetränk in geselliger Runde aus. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Verbindung aus Tradition und moderner Technik.

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Auftaktveranstaltung zu Oelder Citylauf

Sponsoren halten die Treue

Oelde (elk). Am 13. Juni 2026 heißt es wieder „Sport in der Oelder City“: Der Oelder Citylauf geht in seine 27. Runde. Auch in diesem Jahr erwartet Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Läuferinnen und Läufer eine gelungene Mischung aus Bewährtem und Neuerungen.

Bei der Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche stellte Joachim Kallenbach, Hauptverantwortlicher des LV Oelde den Hauptsponsoren die wichtigsten Eckdaten vor. Eine wesentliche Veränderung betrifft die Strecke: Durch den Umbau der Geiststraße ist das bislang oft als störend empfundene Kopfsteinpflaster verschwunden – beste Voraussetzungen also für schnellere Zeiten. Auch die Herrenstraße ist nach Abschluss der Bauarbeiten wieder Teil der Strecke.

Neu ist zudem die Laufrichtung. Der Start erfolgt auf dem Marktplatz nun in Richtung Geiststraße, bevor es über die Ennigerloher Straße weitergeht. „Die Läufer kommen dann über eine lange, abschüssige Strecke zurück Richtung Ziel. Das sorgt für mehr Tempo“, erklärt Kallenbach. Ein weiteres Highlight für Teilnehmende und Publikum ist die große Videoleinwand, die künftig neben der Kirche platziert wird. Dank Splitscreen-Technik kann der Rennverlauf dort jederzeit umfassend verfolgt werden.

Auch organisatorisch gibt es Anpassungen: Die Startzeiten für den 5- und 10-Kilometerlauf werden getauscht. Da der 10-Kilometerlauf  erstmals Teil des Warendorfer Laufcups ist, rechnen die Veranstalter mit steigenden Teilnehmerzahlen. Gleichzeitig soll der später angesetzte 5-Kilometerlauf dafür sorgen, dass mehr Besucher bis zum abschließenden Wettbewerb „Last Man Standing“ in der Innenstadt bleiben. Dieses neue Format sorgte im vergangenen Jahr für Spannung und Begeisterung. Den Start machen aber traditionell die Bambini- und Schülerläufe sowie der Inklusionslauf. 

Die Unterstützung durch lokale Sponsoren bleibt ein zentraler Baustein der Veranstaltung. „Wir sind froh, dass unsere Sponsoren zu uns halten. Ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, betont Kallenbach. Die Sparkasse Münsterland- Ost ist seit dem Beginn vor 27 Jahren zuverlässiger Sponsor. Emin Celik betonte die Bedeutung der Nachwuchsförderung: „Ohne die Menschen vor Ort gäbe es die Sparkasse nicht – und die Kinder von heute sind die Kunden von morgen.“ Beim 1. Citylauf vor 27 Jahren wäre er selber im Alter von 2 Jahren für einen Start beim Bambinilauf prädestiniert gewesen. Auch Thomas Klemm vom Autohaus Thiel unterstrich die langjährige Verbundenheit: „Autohaus Thiel und Laufen hat Tradition.“ Seit ich vor gut 10 Jahren mit dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Dilla ins Gespräch kam, sind wir zuverlässiger Sponsor. Julian Mester von der Firma Rottendorf hob zudem den gesundheitlichen Aspekt hervor: „Viele unserer Mitarbeitenden kommen aus Oelde und Umgebung – mit unserem Engagement möchten wir auch etwas zurückgeben.“

Die Vorbereitungen laufen derweil auf Hochtouren. „Ich hatte gehofft, dass im zweiten Jahr etwas mehr Routine einkehrt, aber die Nervosität steigt“, sagt Kallenbach. „Gleichzeitig wächst die Vorfreude – und wir hoffen natürlich auf besseres Wetter als im vergangenen Jahr.“

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Trainingslager in Nessmersiel

Traditionen soll man wahren

Oelde (elk)Traditionen soll man wahren: So machte sich auch in diesem Jahr die Jugendgruppe des LV Oelde auf den Weg ins Trainingslager nach Nessmersiel an der Nordsee. Während in den vergangenen Jahren noch über 20 Athletinnen und Athleten teilnahmen, fiel die Gruppe diesmal deutlich kleiner aus. „Da ich in diesem Jahr keinen zusätzlichen Betreuer dabei hatte, musste die Gruppe kleiner sein“, erklärte Trainerin Elke Schalkamp, die die Reise alleine mit den Läuferinnen und Läufern antrat. Wie gewohnt erfolgte die Unterbringung in Ferienhäusern, die Selbstverpflegung wurde gemeinschaftlich organisiert – und der Trainingsfokus stand klar im Mittelpunkt. Zweimal täglich hieß es: „Laufschuhe an“. Kilometer um Kilometer legten die jungen Sportler am Deich zurück – häufig begleitet von starkem Gegenwind, aber auch mit unterstützendem Rückenwind. Auf dem Trainingsplan standen morgens Intervalleinheiten unterschiedlicher Länge, während am Nachmittag ruhige Dauerläufe absolviert wurden. Die größte Herausforderung stellte dabei der lange Dauerlauf dar. Die Strecke führte von Hilgenriedersiel bis Dornumersiel, stets entlang des Deichs. „Mental ist das eine enorme Herausforderung, da man die ganze Zeit nur Deich und Acker sieht und keinerlei Orientierung zum Ziel hat“, so Schalkamp. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen zeigten die Nachwuchsathleten großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Jeder von ihnen absolvierte im Laufe des Trainingslagers rund 100 Kilometer. Auch Neuling Jan Löwen zeigte sich beeindruckt: „Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, jeden Tag 20 Kilometer zu laufen – aber es geht.“ Neben den intensiven Trainingseinheiten kam auch das Gemeinschaftsleben nicht zu kurz. Abends wurde gemeinsam gekocht und ausgiebig gegessen. Am Ruhetag stand zudem ein Ausflug zum Abenteuergolf in Norddeich auf dem Programm. Insgesamt blickt die kleine Trainingsgruppe auf eine erfolgreiche Woche zurück – geprägt von sportlichen Herausforderungen, Teamgeist und wertvollen Erfahrungen. Die Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben, beginnend mit den Westfälischen Langstreckenmeisterschaften, ist groß.

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Ehrung unserer langjährigen Mitglieder

Es war ein Moment voller Dankbarkeit und bewegender Augenblicke: Im Zuge der Jahreshauptversammlung ehrte der LVO in diesem Jahr insgesamt 16 Mitglieder, deren langjährige Treue und Verbundenheit das Herz unseres Vereins seit Jahrzehnten prägen.

Mit großem Applaus wurden zunächst drei Jubilare (Yvonne Rickfelder, Heike Nowotny-Dörner, Reinhard Engel)) gefeiert, die seit 25 Jahren mit Leidenschaft, Zuverlässigkeit und unermüdlichem Engagement das Vereinsleben bereichern.

Noch tiefer ging die Anerkennung für jene 14 Mitglieder, die dem Verein bereits über 40 Jahre zur Seite stehen – Menschen, die den Verein nicht nur begleitet, sondern mit aufgebaut, gestaltet und über Generationen hinweg geprägt haben. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Geschichten sind ein kostbarer Teil unserer gemeinsamen Vereinsgeschichte. Geehrt wurden: Rudi Hilge, Christian Kathöfer, Axel Müller, Theo Bröcker, Philipp Cichon, Markus Walljasper, Barbara Bange, Robert Bange, Günter Hampel, Egon Jürgenschellert, Inge Teich, Helmut Diekmann und Peter Strickeling.

Als Zeichen aufrichtiger Wertschätzung erhielten die Jubilarinnen und Jubilare eine Ehrennadel sowie einen Einkaufsgutschein. Viel wichtiger jedoch war die herzlich ausgesprochene Dankbarkeit: Für ihre Treue, ihr Engagement und die vielen Momente, in denen sie für den Verein da waren – oftmals still, selbstverständlich und mit großem Herzen.

Der Verein ist stolz, solche Persönlichkeiten in seinen Reihen zu wissen, und blickt voller Verbundenheit und Respekt auf die vielen gemeinsamen Jahre zurück – und auf all jene, die noch vor uns liegen.

Die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 (v. l.):
Barbara Menke, Marion Schramm, Max Böhm, Franka Feuersträter, Alexander Stechbart, Miriam Erdhütter, Markus Walljasper, Franz Brünenkamp, Joachim Kallenbach, Jutta Kallenbach, Achim Buntenkötter.

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Sportler des Jahres

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung wurden die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 geehrt. Besondere Anerkennung erhielt die erfolgreiche Triathlonmannschaft der 2. Bundesliga. Als Sportler des Jahres wurden Marion Schramm und Alexander Böhm ausgezeichnet. Im Jugendbereich gingen die Ehrungen an Franka Feuersträter und Alexander Stechbart. Im Bereich technische Leichtathletik wurden Miriam Erdhütter und Franz Brünnenkamp geehrt. Die Auszeichnungen im Bereich Laufen erhielten Barbara Menke und Markus Walljasper. Zudem wurde das Organisationsteam der FLVW-Crossmeisterschaften – Jutta Kallenbach, Joachim Kallenbach und Achim Buntenkötter – für ihr besonderes Engagement gewürdigt.

Der neue - alte Vorstand es LVO. Es fehlt Sarah Meier (Jugendsportwartin)

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Jahreshauptversammlung 2026

Lebendiges Vereinsleben und solider Kassenbestand

Oelde (elk) Auf großes Interesse stieß die Jahreshauptversammlung des LV Oelde, die am vergangenen Freitagabend im Bürgerhaus stattfand. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Dilla begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung. Durch die Versammlung führte anschließend Sebastian Baxheinrich. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Anwesenden die Berichte über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Besonders die Dienstagsgruppe wurde hervorgehoben, die ein umfangreiches Programm für das Jahr 2026 zusammengestellt hat. Als sportliche Höhepunkte stehen unter anderem der Hermannslauf sowie ein Halbmarathon im Herbst in Bochum auf dem Plan. Das Trainingsangebot richtet sich an alle Vereinsmitglieder, die ihre persönlichen Laufziele verbessern möchten. Die Mitgliederentwicklung des Vereins zeigt sich seit Jahren stabil. Kritisch wurde hingegen die gestiegene Verbandsabgabe des FLVW betrachtet, die für die Vereine eine zusätzliche Belastung darstellt, jedoch als unvermeidbar eingeschätzt wird. Auch der vereinsinterne Burggrafenlauf wurde in der Rückschau mit großer Begeisterung gewürdigt. Wolfgang Dilla betonte in seinem Bericht, dass erfolgreiche Vereinsarbeit nur durch ehrenamtliches Engagement möglich sei. Insbesondere der geschäftsführende Vorstand leiste hier hervorragende Arbeit. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung, jüngere Mitglieder verstärkt für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Handlungsbedarf sieht er zudem im Bereich der technischen Leichtathletik, wo die Trainersituation angespannt ist. Sehr positiv entwickelte sich die Triathlonabteilung, die in der 2. Bundesliga in der Saison 2025 einen großen Erfolg feiern konnte und dadurch einen Mitgliederzuwachs verzeichnete. Auch der Lauftreff mit der aktuellen Aktion „Fit für 2026“, die Jugendarbeit sowie die neu gegründete Best-Ager-Gruppe für Mitglieder ab 60 Jahren wurden im vergangenen Jahr erfolgreich weiterentwickelt. Parallel dazu wurde auch am Schutzkonzept des Vereins intensiv gearbeitet. Ein herausragendes Ereignis im Jahr 2025 war die Ausrichtung der westfälischen Crossmeisterschaften im Gaßbachtal, die sich als großer Erfolg erwies und auch von Verbandsseite viel Lob erhielt. Ebenfalls neu war die Anschaffung einer Zeitmessanlage in Kooperation mit dem Kreis Beckum. Darüber hinaus wurde die im Kreis einzigartige Durchführung von Laktatmessungen zur Trainingssteuerung vorgestellt, die vom ehemaligen DLV-Kaderathleten Steffen Baxheinrich angeboten wird. Der 1. Kassierer Martin Peitzmann berichtete von einer soliden finanziellen Lage des Vereins. Die Kasse sei gut gefüllt, sodass der LV Oelde wirtschaftlich auf sicheren Füßen stehe. Im Anschluss wurde der Vorstand von der Versammlung entlastet. Zudem wurde ein Ausblick auf eine geplante Vereinsfahrt 2026 zum Halbmarathon nach Bochum gegeben.
Bei den anschließenden Wahlen kam es zu keinen Überraschungen: Wolfgang Dilla wurde einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Auch der 1. Kassierer (Martin Peitzmann) sowie die Pressewartin (Elke Schalkamp)wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu aufgestellt wurde der Bereich Jugendsport: Sarah Meier übernimmt künftig gemeinsam mit Nele Wippich die Aufgaben, um insbesondere in der Jugendarbeit neue Impulse zu setzen. Joachim Kallenbach wurde als Sportwart im Erwachsenenbereich bestätigt. Auch der Jugendvorstand sowie der Abteilungsvorstand Triathlon wurden bestätigt.

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Interner Burggrafenlauf

Gelungene Standortbestimmung

Oelde (elk) Ein Wettkampf unter Wettkampfbedingungen, aber ganz ohne offiziellen Wettkampfcharakter: Der traditionelle Burggrafenlauf des LV Oelde hat am Samstag erneut zahlreiche Laufbegeisterte zusammengebracht. Die vereinsinterne Veranstaltung erfreute sich großer Beliebtheit und zog rund 70 Teilnehmer aus verschiedenen Trainingsgruppen an.

Vertreten waren unter anderem die reguläre Dienstagsgruppe, die Triathlonabteilung, der Lauftreff sowie Teilnehmer der Aktion „Fit für 2026“. Auch externe Sportfreunde nutzten die Gelegenheit zur Teilnahme. Bei besten Bedingungen mit viel Sonnenschein konnten die Läufer individuell entscheiden, wie viele Runden der etwa fünf Kilometer langen Strecke durch das idyllische Gaßbachtal absolviert werden sollten. Für viele stand die Vorbereitung auf den Hermannslauf im Fokus, sodass häufig vier Runden – entsprechend der Halbmarathondistanz – gelaufen wurden. Daneben gingen auch zahlreiche Teilnehmer über 5- und 10-Kilometer-Distanzen an den Start.  Die Strecke war nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch gut besucht: Viele Zuschauer säumten den Rand und waren per Fahrrad ins Gaßbachtal angereist. So entstand eine gemeinschaftliche Atmosphäre, die den Austausch und das Kennenlernen untereinander förderte. Die Teilnahme am Burggrafenlauf war kostenfrei, dennoch kamen insgesamt 365 Euro an Spenden zusammen. Diese sollen gemeinsam mit den Erlösen des Silvesterlaufs an verschiedene Vereine und Organisationen in Oelde verteilt werden. Über die genauen Empfänger wird noch entschieden. Sportlich überzeugten vor allem die Schnellsten auf der Halbmarathondistanz: Bei den Herren setzte sich Georg Brilz vom LV Oelde in 1:35:04 Stunden an die Spitze. Schnellste Frau war Sarah Dammann von der LG Burg Wiedenbrück, die als Gastläuferin in 1:41:47 Stunden ins Ziel kam. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie sportlicher Ehrgeiz, Gemeinschaft und Freude an der Bewegung erfolgreich miteinander verbunden werden können.

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Volksläufe im März

Bestzeiten für den Nachwuchs

Oelde (elk) – Der Wechsel von der Hallensaison auf die Freiluftsaison ist den Nachwuchsläuferinnen und -läufern des LV Oelde eindrucksvoll gelungen. Beim Wibbeltlauf in Forheim präsentierten sich die jungen Athletinnen und Athleten in starker Frühform und überzeugten mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten. Allen voran Nico-Jürgenschellert, der seine bisherige Bestzeit über die Strecke deutlich verbesserte und in starken 18:28 Minuten ins Ziel lief. Genau nach den Vorgaben seiner Trainerin Elke Schalkamp ging er das Rennen mit einem Tempo von etwa 3:45 Minuten pro Kilometer an und hielt diesen Rhythmus konstant. Rund 1500 Meter vor dem Ziel mobilisierte Jürgenschellert alle Energiereserven und setzte zu einem fulminanten Schlussspurt an, der ihm die hervorragende Zeit einbrachte. Auch seine Teamkollegen zeigten starke Leistungen: Jan Löwen unterbot mit 21:36 Minuten ebenfalls seine persönliche Bestmarke  und bestätigte damit die gute Trainingsarbeit der vergangenen Wochen. Der ein Jahr jüngere Titus Kathöfer lief mit 22:00 Minuten ebenfalls zu einer neuen Bestzeit. Bereits in der Woche zuvor hatte Amadeus Nhanombe beim Lauf in Langenberg überzeugt. Auf der anspruchsvollen Strecke zeigte er eine starke Leistung und absolvierte die 5 Kilometer in 20:20 Minuten. Über die kürzeren Distanzen waren die Nachwuchstalente ebenfalls erfolgreich unterwegs. Beim Lauf in Vorhelm gewann Theo Knaup souverän die 2,14-Kilometer-Distanz. Bei den Mädchen erreichte Sophie Wagner einen starken vierten Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich gleichzeitig den ersten Platz in ihrer Altersklasse. Für eine besondere Premiere sorgte in Langenberg zudem das jüngste Lauftalent des Vereins: Alexandra Danos absolvierte die 1,1-Kilometer-Strecke mit großer Begeisterung und belegte bei ihrem ersten größeren Volkslauf direkt einen hervorragenden zweiten Platz.

Auch die Erwachsenen standen den Jugendlichen in nichts nach. Allen voran Stefan Raulf, der sich derzeit auf die Deutschen Meisterschaften im Marathon in Hannover vorbereitet. Beim Lauf in Langenberg belegte er über die „Elf Kilometer Distanz in 40:40 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse M50. In Vorhelm lief er dann über die 10 Kilometer als Gesamtvierter ins Ziel und erreichte eine Zeit von 37:27 Minuten. Auf den beiden fünf Kilometer langen Runden gelang ihm dabei ein negativer Split, womit er sich sehr zufrieden zeigte. Sowohl in Langenberg als auch in Vorhlem zeigten die Läufer des LV Oelde, dass ihre Vorbereitung auf den Hermannslauf stimmt. Der Verein war mit zahlreichen Startern vertreten. Besonders in Langenberg konnten die Altersklassenläufer überzeugen. Neben dem Sieg von Stefan Raulf in der M50 gewannen auch Uwe Dördelmann in der M70 sowie Christiane Schmidtke und Brigitte Kramer ihre jeweiligen Altersklassen.