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Kreismeisterschaften im Crosslauf können kommen

Es ist angerichtet

Oelde (elk) – Ein permanenter Blick auf die Wetterdaten gehört in diesen Tagen zum Alltag der Verantwortlichen des LV Oelde. Denn alles deutet darauf hin, dass der Stromberger Berg- und Crosslauf erneut zu einem echten Wetterlotteriespiel werden könnte. In der langen Historie der Veranstaltung haben die Organisatoren bereits nahezu alle Bedingungen erlebt: strahlenden Sonnenschein, anhaltenden Nieselregen, eisige Kälte und sogar Schneechaos. Alteingesessene Läufer erinnern sich noch gut an Jahre, in denen am Veranstaltungsmorgen schweres Gerät eingesetzt werden musste, um die Strecke überhaupt belaufbar zu machen. Auch in diesem Jahr zeigt sich der Winter wechselhaft. So absolvierte die Dienstags-Trainingsgruppe um Manfred Grünbaum ihr Abschlusstraining am vergangenen Samstag noch im Neuschnee. Inzwischen deutet jedoch vieles eher auf matschige Bedingungen oder eben auch wieder Neuschnee hin. Anders als bei den Westfälischen Crossmeisterschaften, bei denen bewusst eine besonders anspruchsvolle Strecke geboten wurde, liegt der Fokus beim Stromberger Berg- und Crosslauf wieder auf einer gut belaufbaren und sicheren Strecke. Entsprechend wurden große Mengen Sägespäne und Rindenmulch ausgebracht. „Uns liegt es am Herzen, die Strecke so zu präparieren, dass sie jeder gefahrfrei laufen kann und dabei auch Spaß hat“, betont Joachim Kallenbach, der gemeinsam mit Manfred Grünbaum und zahlreichen Helferinnen und Helfern genau weiß, worauf es den Starterinnen und Startern ankommt. Acht Wochen nach den Westfälischen Crossmeisterschaften ist das Gasbachtal damit erneut bestens vorbereitet. Am 10. Januar fällt um 13 Uhr der erste Startschuss für die Bambini-Läufe. Um 14.30 Uhr folgt als Abschluss die Königsdisziplin, bei der die Läuferinnen und Läufer viermal die anspruchsvolle, bergige Runde absolvieren müssen. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Westfälischen Crossmeisterschaften haben ihr Kommen bereits angekündigt, um die ursprüngliche Strecke unter Wettkampfbedingungen kennenzulernen. „In Stromberg ist es immer schön – da kommen wir gerne wieder, auch wenn es nicht ganz in die Hallensaison passt“, sagt Patrizia Grewatta von der LG Hamm. Die bisherigen Voranmeldezahlen bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre. Erfahrungsgemäß werden jedoch viele Läuferinnen und Läufer die weitere Wetterentwicklung abwarten und sich kurzfristig nachmelden. „Das wird schon“, so Joachim Kallenbach voller Vorfreude. 

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Traditioneller Silvesterlauf

Traditionen müssen gewahrt werden

Silvesterlauf zum Jahresausklang

Oelde (elk) Traditionen soll man wahren. Der Silvesterlauf zum Jahresausklang im Geisterholz ist eine lieb gewonnene Tradition unter Läufern jeden Alters. Auch in diesem Jahr kann wieder jeder mit dem Lauftreff des LV Oelde den letzten Tag des Jahres ausklingen lassen. Die Laufveranstaltung beginnt um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz Geisterholz (Haus-Geist-Weg). Zunächst setzen sich die Zweistundenläufer in Bewegung. Um 14 Uhr treffen sich die Aktiven, die eine 90-minütige Laufeinheit in Angriff nehmen. Eine halbe Stunde später sind dann die Stundenläufer an der Reihe, bevor um 15 Uhr die letzte Gruppe zu ihrer 30-minütigen Runde aufbricht. Während andere Läufer noch Zielzeiten vor Augen haben, hat der Silvesterlauf des LV Oelde keinerlei Wettkampfcharakter. Es geht ausschließlich darum, über die gewählte Zeitdauer im Wohlfühltempo unterwegs zu sein. Entsprechend teilen sich die Läuferinnen und Läufer in passende Gruppen auf. Ebenfalls willkommen sind Walker, Nordic Walker und Wanderer, die das Forstgebiet in einem gemäßigteren Tempo durchqueren möchten. Um 15:30 Uhr haben dann alle ihren sportlichen Jahresausklang absolviert und treffen wieder am Ausgangspunkt ein. Dort können sie sich mit heißen Getränken stärken und über die Highlights des Jahres plaudern. Ebenfalls wieder im Einsatz ist der zu einer Spendendose umfunktionierte Laufschuh. Der darin gesammelte Betrag wird regelmäßig an lokale soziale, humanitäre oder kulturelle Einrichtungen übergeben.

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Vorbereitungen der Crossstrecke

Nach dem Cross ist vor dem Cross

Tradition trifft Erfolg: Oelder Crosslauf startet erneut durch

Oelde (elk) „Nach dem Cross ist vor dem Cross“- den Verantwortlichen des LV Oelde bleibt  normalerweise ein ganzes Jahr Zeit, um sich auf den nächsten Crosslauf vorzubereiten. In diesem Jahr jedoch geht es deutlich schneller wieder zur Sache: Bereits fünf Wochen nach den westfälischen Crossmeisterschaften im November in Stromberg – einem echten Riesenerfolg – hieß es erneut: Schubkarren packen und die Berge rauf und runter. Schon am 10. Januar starten die Kreismeisterschaften Cross mit dem traditionellen Oelder Wald- und Crosslauf. Nachdem bei den westfälischen Meisterschaften eine neue Streckenführung mit weniger Höhenmetern, dafür aber vielen engen Wendungen gelaufen wurde, greifen die Veranstalter nun wieder auf die bewährte klassische Strecke zurück. Wie sinnvoll der Crosslauf in Stromberg sein kann, zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel von Pia Schlatmann. Sie sicherte sich hier den Titel der Westfälischen Crossmeisterin, wurde im Anschluss Deutsche Meisterin im Crosslauf und krönte ihre starke Saison mit Bronze im Einzel sowie Silber mit der Mannschaft bei den Crosslauf-Europameisterschaften. Der Oelder Crosslauf hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Sowohl von Verbandsseite als auch von den Läuferinnen und Läufern wird die Veranstaltung immer wieder ausdrücklich gelobt. Entsprechend setzt Organisator Joachim Kallenbach erneut auf sein eingespieltes Team. Am vergangenen Samstag wurden die Wege der traditionsreichen Crossstrecke von Geäst und Gestrüpp befreit, Sägespäne und Rindenmulch mit Schubkarren verteilt und die Strecke in Bestform gebracht. Schon am Nachmittag nutzten zahlreiche Athletinnen und Athleten die Gelegenheit, die Strecke zu testen und ihre Form für den 10. Januar zu überprüfen. Eine wichtige Neuerung gibt es dennoch: Start- und Zielbereich werden erstmals nebeneinander auf der Wiese liegen. Dort kommt auch die neue Zeitmessanlage des Kreises zum Einsatz. Diese wird bereits am 3. Januar bei einem Testlauf ausprobiert. Am 10. Januar beginnen traditionell die jüngsten Läuferinnen und Läufer mit einer kleinen Crossrunde. Anschließend folgen die älteren Schülerinnen und Schüler über drei kleine Runden, bevor es zur Königsdisziplin kommt: Zunächst starten die Jahrgänge 2014 und älter über eine große Runde, danach folgen zwei große Runden und schließlich die Königsklasse über vier große Runden mit einer Gesamtlänge von rund 8,4 Kilometern. Der Oelder Crosslauf steht damit erneut für sportliche Herausforderung, Tradition und große Emotionen – beste Voraussetzungen für einen weiteren unvergesslichen Cross-Tag.

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Nikolauslauf in Hamm

Strahlende Gesichter und TOP Zeiten

Oelde/Hamm (elk) – „Hamm war top – zuerst Stadion, am Ende Stadion. Keine Kurven, kein Wind, kein Gedränge, kein lästiges Überholen – das war heute einfach herrlich.“ Mit diesen Worten fasste Philipp Kaldewei seine Eindrücke vom Nikolauslauf in Hamm zusammen. Und der M45-Läufer des LV Oelde hatte allen Grund zur Freude: Mit starken 16:16 Minuten über fünf Kilometer überraschte er nicht nur sich selbst, sondern pulverisierte zugleich den von Viktor Stechbart gehaltenen Vereinsrekord. Am Ende durfte sich Kaldewei zudem über den Gesamtzweiten Platz freuen.

Die Begeisterung teilten zahlreiche Vereinskollegen, denn auch der Nachwuchs des LV Oelde präsentierte sich in Topform. Nico Jürgenschellert steigerte sich im Vergleich zu seinem Lauf in Gütersloh vor vier Wochen um ganze eine Minute. „Du kannst heute 18:52 laufen“, gab Trainerin Elke Schalkamp ihm mit auf den Weg – und Nico setzte die Vorgabe punktgenau um. Mit 18:52 Minuten sicherte er sich souverän den Sieg in der M14. „Wahnsinn“, kommentierte Egon Jürgenschellert mit stolzem Blick auf seinen Zögling.Ebenfalls einen Altersklassensieg feierte Eliah Frankrone, der mit 22:45 Minuten seine persönliche Bestzeit aus Gütersloh ebenfalls um rund eine Minute verbesserte. Im Pulk starteten gleich vier Läufer einen Angriff auf die 20 Minuten Marke- Michelle Roos, Danny Gramsch und Amadeus Nhanombe, angeführt von Henning Roos. „Ich laufe heute für Michelle und versuche, sie unter 20 Minuten zu ziehen“, erklärte Roos vor dem Start. Im Ziel wurde es dann denkbar knapp: Gramsch kam mit einer Nettozeit von 20:00 Minuten ins Ziel, Michelle Roos in 20:03 Minuten, Nhanombe folgte in 20:13 Minuten. „Dann müssen wir das wohl noch einmal machen“, schmunzelte Henning Roos im Ziel. Für Nhanombe bedeutete die Zeit dennoch Rang drei in der M14. Über die 10-Kilometer-Distanz stellte sich Stephan Raulf mal wieder der Herausforderung. Nach mehreren Jahren, die von Verletzungen und immer wieder gesundheitlichen Problemen geprägt waren, ging der M50-Läufer defensiv ins Rennen. Seine Zeit von 36:25 Minuten überraschte ihn dann doch und zeigt, dass die in der Vergangenheit gelegten Grundlagen weiterhin tragen. Nun richtet sich sein Fokus auf den Aufbau für den Hannover Marathon. Einen weiteren Altersklassensieg verbuchte Uli Stripper, der mit 44:59 Minuten eine Punktlandung hinlegte und die M65 gewann. Frank Pietschke folgte mit 45:02 Minuten auf Rang zwei der M55. Der Nikolauslauf in Hamm bestätigte einmal mehr seinen Ruf als schneller Saisonabschluss. Ein Termin, den sich alle Läuferinnen und Läufer, die zum Jahresende noch einmal Bestzeiten angreifen wollen, fest im Kalender markieren sollten.

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Fit für 2026

Neuauflage eines Erfolgsmodells

Die erfolgreiche „Fit für“-Aktion des Leichtathletikvereins Oelde geht in die nächste Runde. Seit 2005 haben bereits hunderte Laufanfänger mit dem LV-Lauftreff den Sprung zu fünf oder zehn Kilometern geschafft. Anfang 2026 beginnt nun „Fit für 2026“ – erneut mit einem Anmeldelimit von 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ziel ist es wie in den Vorjahren, die Absolventen optimal auf den Oelder InSiTech-Citylauf im Juni vorzubereiten. Willkommen sind nicht nur Anfänger, sondern auch Wiedereinsteiger und sportlich Aktive aus anderen Disziplinen.

Das Training erstreckt sich über rund 20 Wochen. In dieser Zeit werden die Teilnehmenden je nach Leistungsstand in Gruppen eingeteilt. „So können wir eine noch individuellere Begleitung gewährleisten“, erklärt Lauftreffleiter Markus Walljasper. Unterstützt wird er dabei von einem erfahrenen Team aus ausgebildeten Laufbegleitern: Birgit Brügge, Norbert Alberternst, Martin Antusch, Andreas Sumkötter und Michael Westermann. Gemeinsam blicken sie voller Vorfreude auf den Start der neuen Runde.

Die Trainingseinheiten finden dienstags und donnerstags jeweils um 18.30 Uhr sowie ergänzend sonntags um 10.00 Uhr statt. Das Training selbst ist kostenlos. Zur Deckung der anfallenden Kosten wird jedoch eine Teilnahmegebühr von 75 Euro erhoben. Darin enthalten sind unter anderem die Startgelder, ein speziell gestaltetes Laufshirt für den Citylauf sowie die Teilnahme an der Abschlussfeier. Optional kann eine hochwertige Leuchtweste mit aufgedrucktem Vornamen zu einem vergünstigten Preis mitgebucht werden – ideal für die dunkleren Trainingswochen zu Beginn.

Die Auftaktveranstaltung am 13. Januar 2026 bietet Gelegenheit zum Kennenlernen aller Teilnehmenden und Laufbegleiter. Damit alle gut ausgerüstet ins Training starten, präsentiert Karina Diekemper von Intersport Diekemper fachkundige Beratung sowie exklusive Rabatte auf Sportbekleidung und -schuhe. Der Veranstalter empfiehlt, vor Beginn des Programms eine ärztliche Untersuchung durchführen zu lassen.

Die Anmeldung ist über die Vereinshomepage des LV Oelde unter dem Menüpunkt „Fit für 2026“ möglich. Die ersten 60 Registrierten erhalten eine Einladung zur Auftaktveranstaltung in der ersten Januarhälfte.

Weitere Informationen erteilt Markus Walljasper telefonisch unter 0172/9604830 oder per E-Mail an markus.walljasper@lv-oelde.de.

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Westfalen Cross in Stromberg

Ein Fest mit königlichem Glanz

Starke Teamleistungen der KLV-Oelde-Nachwuchsläufer bei den Crossmeisterschaften

Oelde/Stromberg (elk). Mit einem Vizemeistertitel, einem vierten Platz und einem sechsten Rang präsentierten sich die Nachwuchsläufer des KLV Oelde bei den jüngsten Crossmeisterschaften in ausgezeichneter Form. Besonders die mU14 überzeugte und sicherte sich hinter dem schnellen Team des TV Wattenscheid einen starken zweiten Platz in der Mannschaftswertung. Das beste Einzelergebnis erzielte Joris Kathöfer als Vierter. Tim Hömberg belegte in der M12 Rang 13, während Eliah Frankrone (Platz 6) und Theo Knaup (Platz 9) in der M11 das gute Gesamtergebnis abrundeten.Auch die weibliche U14 zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und erlief Platz vier. Beste Einzelstarterin war Sabina Hannemann, die als Fünfte ins Ziel kam. Komplettiert wurde das Team durch Bea Nienkemper und Hanna Fröhlig. Eine anspruchsvollere Strecke wartete auf die U16, die eine kleine und zwei große Runden zu bewältigen hatte. Hier war die Konkurrenz stark besetzt. Den Sieg holte sich der ehemalige Oelder Athlet Liam Morton (Brillux Münster). Das Team des LV Oelde erkämpfte sich in der Besetzung Lennart Steinhoff, Nico Jürgenschellert, Felix Kathöfer und Hannes Conrad den prognostizierten sechsten Platz. „Da zwei Jahrgänge zusammen gewertet werden und wir alle dem Jungjahrgang angehören, ist das Ergebnis völlig in Ordnung. Nun heißt es: gut aufbauen für das kommende Jahr“, erklärte Trainerin Elke Schalkamp. In der weiblichen U16 kam aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle keine Teamwertung zustande. Umso erfreulicher war die Leistung von Laura Möllers, die als Einzelstarterin die Oelder Farben vertrat und einen soliden 17. Platz erreichte. Den Übergang in die U18 als herausfordernd erlebte Franka Feuersträter. Noch im Vorjahr hatte sie in der W15 den Westfalentitel in Paderborn geholt, nun musste sie im Doppeljahrgang antreten – zusätzlich erschwert durch den zeitgleichen Start der U20. Franka meisterte die Aufgabe mit Bravour und belegte Rang 14. Alina Claas erreichte Platz 17. „Die Strecke war besser als die Strecke als letztes Jahr in Paderborn“, so Feuerträter. „Aber unsere Strecke im Januar ist die Beste.“

 

Oelde (elk) – Unterschiedlicher hätten die ersten Reaktionen im Ziel kaum ausfallen können: Während einige Athletinnen und Athleten von einer „richtig tollen Crossstrecke“ sprachen, bezeichneten andere die Runde als „mega schwer und anspruchsvoll“. Doch nach kurzer Verschnaufpause waren sich alle einig: Der LV Oelde hatte eine herausfordernde, selektive und hervorragend präparierte Crossstrecke geschaffen. Großes Lob kam auch seitens des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). „Es ist toll, was der LV Oelde hier wieder geleistet hat“, betonte Anne Fischer. „Bereits gestern konnte ich beobachten, mit wie viel Herzblut und Einsatz hier alle arbeiten – das wünsche ich mir von mehr Vereinen.“ Ähnlich äußerte sich Miriam Hermes, die gemeinsam mit Egon Jürgenschellert durch die Veranstaltung führte: „Dieser Cross bietet alles, was ein guter Cross braucht: knackige Steigerungen, enge Wendungen und anspruchsvolle, rutschige Passagen.“ Auch FLVW-Vertreter Berthold Bußmann zeigte sich begeistert: „Eine hervorragende Strecke und eine tolle Organisation – großes Lob.“ Besonders galt die Anerkennung den Verantwortlichen des LV Oelde: Achim Buntenkötter sowie Jutta und Joachim Kallenbach, die gemeinsam mit einem großen Helferteam die Strecke über Wochen vorbereitet hatten. Sieger waren am Ende alle, die die fordernde Runde meisterten.

Starke Leistungen der Top-Vereine
In der Spitze dominierten die großen Laufvereine LG Brillux Münster, LGO Dortmund und SG Wenden. Die Athletinnen und Athleten der LG Brillux Münster hatten sich vier Wochen in einem Höhentrainingslager in Südafrika auf die Deutschen Crossmeisterschaften, die Cross-Europameisterschaften und die Hallensaison vorbereitet. Während Pia Schlattmann ihren Lauf souverän gewann und damit ihre Ambitionen auf eine EM-Nominierung untermauerte, kämpfte Elias Zahlten mit der Umstellung vom Höhentraining: „Mir fehlte nach den vielen Dauerlaufkilometern am Berg etwas die Spritzigkeit.“

Dies spielte Straßenläufer Lars Franken in die Karten, der zuletzt beim Halbmarathon in Gütersloh mit Rang zwei überzeugt hatte. In der vorletzten Runde setzte er sich am Anstieg ab. „Eigentlich mag ich Cross nicht und wusste auch nicht, wie es heute laufen würde – aber es hat gut geklappt“, zeigte sich Franken zufrieden.

Titel in der Langstrecke und starke Altersklassen des LV Oelde
Westfalenmeister über die Langstrecke wurde Fabian Jenne (SG Wenden), der zuvor bereits Platz drei über die Mittelstrecke erlaufen hatte – insgesamt absolvierte er somit beeindruckende elf Crossrunden. „Der erste Lauf war richtig schön schnell. Beim zweiten Start kannte ich die schwierigen Stellen – das hat richtig Spaß gemacht!“, so Jenne. Bei den Frauen dominierte Sarah Schäperklaus (Marathon-Club Menden).

Wie im Vorfeld angekündigt, wollte der LV Oelde besonders in den Altersklassen punkten – und dies gelang eindrucksvoll. Sowohl in der M40/45 als auch in der M60/65 gewann der Verein die Mannschaftswertung. Schnellster in der M40/45 war wie erwartet Philipp Kaldewei, der in seinem „Wohnzimmer“ auf Gesamtplatz drei lief, gefolgt von Sven Hilker und Andreas Sumkötter. In der M60/65 überzeugten Ralf König, Christian Schimpf und Uli Stripper, die die anspruchsvollen Passagen souverän meisterten.

In der Einzelwertung gingen Vizemeistertitel an Philipp Kaldewei und Christian Schimpf (beide LVO) sowie an Thomas Stallmeister (SG Rote Erde Beckum). Platz drei belegten Sven Hillker, Barbara Menke, Uli Stripper und Brigitte Kramer (alle LVO). Hinzu kamen zahlreiche weitere erfolgreiche Platzierungen. Alle Ergebnisse unter: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/17886

 

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Westfalen Cross kann kommen!

Über 400 Starter werden bei den Westfälischen Crossmeisterschaften am 15. November erwartet

LV Oelde richtet Westfälische Crossmeisterschaften in Stromberg aus

Oelde (elk). Der LV Oelde steht in den Startlöchern: Am kommenden Samstag richtet der Verein die Westfälischen Crossmeisterschaften 2025 im Stromberger Gasbachtal aus. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Strecke ist abgesteckt – und die Spannung steigt. Mit über 400 gemeldeten Starterinnen und Startern übertrifft Stromberg die Meldezahlen des Vorjahres in Paderborn-Neuhaus deutlich. „Wir sind stolz darauf, wieder Ausrichter einer Meisterschaft zu sein und freuen uns auf Samstag“, sagt Joachim Kallenbach vom LV Oelde. Die neue Strecke verspreche spannende Rennen und optimale Bedingungen für Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen. Die Meldelisten lesen sich wie das „Who’s Who“ der westfälischen Laufszene. Zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der nationalen Spitze nutzen den Wettkampf in Stromberg als Vorbereitung auf die Deutschen Crossmeisterschaften am 25. November in Darmstadt. Allen voran steht Silas Zahlten (LG Brillux Münster), amtierender Deutscher Meister über 3000 m Hindernis und U23-Läufer mit einer beeindruckenden 5-km-Bestzeit von 13:52 Minuten. Doch im Crosslauf gelten bekanntlich eigene Gesetze: Mit starker Konkurrenz, unter anderem durch Lars Franken und Julian Pulte (LG Wenden) sowie Zahltens Vereinskameraden, ist Spannung garantiert. Auch Matthias Gravendyk (TuS 48 Ehringhausen), Triathlet der 2. Bundesligamannschaft des TriStar Oelde und Sieger des „Last Man Standing“-Rennens beim Oelder Citylauf, stellt sich der Herausforderung im Gelände. Bei den Damen zählt Pia Schlattmann (LG Brillux Münster) zu den Top-Favoritinnen. Die frühere Mittelstrecklerin, die in diesem Jahr erfolgreich auf längere Distanzen umgestiegen ist, brachte von der U23-EM in Göteborg ebenso internationale Erfahrung mit wie von der Cross-EM, bei der sie 2023 mit dem Team Bronze gewann. Konkurrenz bekommt sie unter anderem von Vereinskolleginnen sowie Johanna Pulte (SG Wenden) und Nele Starck (SV Brackwede). Mit Ilona Pfeiffer (Ravensberger SV Borgholzhausen) und Tatjana Quest-Altrogge (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) gehen zudem erfahrene Crossläuferinnen an den Start. In den Jugendklassen U18 und U20 stehen zahlreiche frisch in den DLV-Nachwuchskader (NK 1 und NK 2) berufene Athletinnen und Athleten in den Startlisten. Aus Oelder Sicht gilt das besondere Augenmerk Liam Morton, der inzwischen für die LG Brillux Münster startet, seine sportlichen Wurzeln aber beim LV Oelde hat. Der Gastgeber selbst ist mit zahlreichen Teams vertreten – eine Ehrensache. Besonders in den Schüler- und Altersklassen will der LV Oelde um Podestplätze kämpfen. So tritt unter anderem die M60/65-Mannschaft, die im vergangenen Jahr bei den Deutschen Crossmeisterschaften Rang drei belegte, erneut an. „Unsere Nachwuchsarbeit zahlt sich aus – in allen Schülerklassen bringen wir komplette Mannschaften an den Start“, freut sich Kallenbach. Der erste Startschuss fällt am Samstag um 10 Uhr im Stromberger Gasbachtal. Bis 16 Uhr wird reger Betrieb auf den Wiesen und Wegen herrschen. Moderiert werden die Wettbewerbe von Miriam Hermes und Egon Jürgenschellert, die das Publikum durch den Tag führen. „Die Streckenführung ist so angelegt, dass die Zuschauer immer nah am Geschehen sind und die Läuferinnen und Läufer bestens verfolgen können“, so Kallenbach. Die Siegerehrungen finden im Anschluss vor dem Freibad statt – und erhalten in diesem Jahr besonderen Glanz: Die Stromberger Pflaumenkönigin hat ihr Kommen angekündigt – ein Novum bei den Westfälischen Crossmeisterschaften.

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Halbmarathon in Gütersloh mit Bestzeiten

Wieder Bestzeit für Stechbart

Gütersloh/Oelde (elk) Einen gelungenen Auftritt legten die Athletinnen und Athleten des LV Oelde beim Gütersloher Halbmarathon hin. Besonders über die 5-Kilometer-Distanz überzeugten die Nachwuchsläufer mit zahlreichen Bestzeiten und einer starken Teamleistung.Die erste Attacke auf die 20-Minuten-Marke glückte dabei sofort: Nico Jürgenschellert lief in 19:45 Minuten erstmals unter die magische Grenze. Gemeinsam mit Vereinskollege Joshua Frankrone (19:54 Minuten) teilte sich der M14-Läufer das Rennen klug ein. „Mit etwas mehr Routine geht das sicher noch schneller“, zeigte sich Trainerin Elke Schalkamp zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. Deutlich vor den beiden Schülern war erwartungsgemäß Alexander Stechbart (ebenfalls LV Oelde) im Ziel. Mit 16:07 hatte er komplett den Fuß auf dem Gas und lief eine tolle Bestzeit. Immer auch getrieben von Oscar Werner (LAV Stadtwerke Tübingen), der zeitgleich ins Ziel kam, aber auf Rang eins gesetzt wurde. Der bestens organisierte Lauf diente vielen Oelder Athletinnen und Athleten als Standortbestimmung für die anstehenden Westfälischen Crossmeisterschaften. Die große Schülergruppe überzeugte dabei mit zahlreichen persönlichen Rekorden. Sabina Hannemann sicherte sich in 21:17 Minuten den Altersklassensieg, während Eliah Frankrone, Tim Hömberg, Alina Claas und Theo Knaup mit starken Zeiten aufwarteten. Auch Axel Grünbaum (M35) zeigte sich mit 18:48 Minuten sehr zufrieden – sein Ziel, die 20-Minuten-Marke zu unterbieten, erreichte er souverän.Über die 10-Kilometer-Distanz war Fynn Landwehrjohann in 33:39 Minuten der schnellste Oelder. „Ich bin ohne große Erwartungen gestartet und sehr zufrieden. Zum Glück habe ich schnell einen Läufer mit ähnlichem Tempo gefunden – das hilft. Zudem war das Wetter top“, freute sich Landwehrjohann nach dem Rennen. Auf der Halbmarathondistanz verzeichnete der Veranstalter, die DJK Gütersloh, beeindruckende 900 Finisher:innen. Schnellster Bekannter aus dem Kreis war Tim Zarges (tri Team TG Lage / Tristars Oelde, 2. Bundesliga) in 1:13:17 Stunden, der damit Rang neun belegte. Viele bekannte Namen nutzten den Lauf als Härtetest für den Westfalen-Crossam 15. November und präsentierten sich in starker Form.