
Ehrung unserer langjährigen Mitglieder
Es war ein Moment voller Dankbarkeit und bewegender Augenblicke: Im Zuge der Jahreshauptversammlung ehrte der LVO in diesem Jahr insgesamt 16 Mitglieder, deren langjährige Treue und Verbundenheit das Herz unseres Vereins seit Jahrzehnten prägen.
Mit großem Applaus wurden zunächst drei Jubilare (Yvonne Rickfelder, Heike Nowotny-Dörner, Reinhard Engel)) gefeiert, die seit 25 Jahren mit Leidenschaft, Zuverlässigkeit und unermüdlichem Engagement das Vereinsleben bereichern.
Noch tiefer ging die Anerkennung für jene 14 Mitglieder, die dem Verein bereits über 40 Jahre zur Seite stehen – Menschen, die den Verein nicht nur begleitet, sondern mit aufgebaut, gestaltet und über Generationen hinweg geprägt haben. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Geschichten sind ein kostbarer Teil unserer gemeinsamen Vereinsgeschichte. Geehrt wurden: Rudi Hilge, Christian Kathöfer, Axel Müller, Theo Bröcker, Philipp Cichon, Markus Walljasper, Barbara Bange, Robert Bange, Günter Hampel, Egon Jürgenschellert, Inge Teich, Helmut Diekmann und Peter Strickeling.
Als Zeichen aufrichtiger Wertschätzung erhielten die Jubilarinnen und Jubilare eine Ehrennadel sowie einen Einkaufsgutschein. Viel wichtiger jedoch war die herzlich ausgesprochene Dankbarkeit: Für ihre Treue, ihr Engagement und die vielen Momente, in denen sie für den Verein da waren – oftmals still, selbstverständlich und mit großem Herzen.
Der Verein ist stolz, solche Persönlichkeiten in seinen Reihen zu wissen, und blickt voller Verbundenheit und Respekt auf die vielen gemeinsamen Jahre zurück – und auf all jene, die noch vor uns liegen.

Die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 (v. l.):
Barbara Menke, Marion Schramm, Max Böhm, Franka Feuersträter, Alexander Stechbart, Miriam Erdhütter, Markus Walljasper, Franz Brünenkamp, Joachim Kallenbach, Jutta Kallenbach, Achim Buntenkötter.
Sportler des Jahres
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung wurden die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 geehrt. Besondere Anerkennung erhielt die erfolgreiche Triathlonmannschaft der 2. Bundesliga. Als Sportler des Jahres wurden Marion Schramm und Alexander Böhm ausgezeichnet. Im Jugendbereich gingen die Ehrungen an Franka Feuersträter und Alexander Stechbart. Im Bereich technische Leichtathletik wurden Miriam Erdhütter und Franz Brünnenkamp geehrt. Die Auszeichnungen im Bereich Laufen erhielten Barbara Menke und Markus Walljasper. Zudem wurde das Organisationsteam der FLVW-Crossmeisterschaften – Jutta Kallenbach, Joachim Kallenbach und Achim Buntenkötter – für ihr besonderes Engagement gewürdigt.

Der neue - alte Vorstand es LVO. Es fehlt Sarah Meier (Jugendsportwartin)
Jahreshauptversammlung 2026
Lebendiges Vereinsleben und solider Kassenbestand
Oelde (elk) Auf großes Interesse stieß die Jahreshauptversammlung des LV Oelde, die am vergangenen Freitagabend im Bürgerhaus stattfand. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Dilla begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung. Durch die Versammlung führte anschließend Sebastian Baxheinrich. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Anwesenden die Berichte über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Besonders die Dienstagsgruppe wurde hervorgehoben, die ein umfangreiches Programm für das Jahr 2026 zusammengestellt hat. Als sportliche Höhepunkte stehen unter anderem der Hermannslauf sowie ein Halbmarathon im Herbst in Bochum auf dem Plan. Das Trainingsangebot richtet sich an alle Vereinsmitglieder, die ihre persönlichen Laufziele verbessern möchten. Die Mitgliederentwicklung des Vereins zeigt sich seit Jahren stabil. Kritisch wurde hingegen die gestiegene Verbandsabgabe des FLVW betrachtet, die für die Vereine eine zusätzliche Belastung darstellt, jedoch als unvermeidbar eingeschätzt wird. Auch der vereinsinterne Burggrafenlauf wurde in der Rückschau mit großer Begeisterung gewürdigt. Wolfgang Dilla betonte in seinem Bericht, dass erfolgreiche Vereinsarbeit nur durch ehrenamtliches Engagement möglich sei. Insbesondere der geschäftsführende Vorstand leiste hier hervorragende Arbeit. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung, jüngere Mitglieder verstärkt für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Handlungsbedarf sieht er zudem im Bereich der technischen Leichtathletik, wo die Trainersituation angespannt ist. Sehr positiv entwickelte sich die Triathlonabteilung, die in der 2. Bundesliga in der Saison 2025 einen großen Erfolg feiern konnte und dadurch einen Mitgliederzuwachs verzeichnete. Auch der Lauftreff mit der aktuellen Aktion „Fit für 2026“, die Jugendarbeit sowie die neu gegründete Best-Ager-Gruppe für Mitglieder ab 60 Jahren wurden im vergangenen Jahr erfolgreich weiterentwickelt. Parallel dazu wurde auch am Schutzkonzept des Vereins intensiv gearbeitet. Ein herausragendes Ereignis im Jahr 2025 war die Ausrichtung der westfälischen Crossmeisterschaften im Gaßbachtal, die sich als großer Erfolg erwies und auch von Verbandsseite viel Lob erhielt. Ebenfalls neu war die Anschaffung einer Zeitmessanlage in Kooperation mit dem Kreis Beckum. Darüber hinaus wurde die im Kreis einzigartige Durchführung von Laktatmessungen zur Trainingssteuerung vorgestellt, die vom ehemaligen DLV-Kaderathleten Steffen Baxheinrich angeboten wird. Der 1. Kassierer Martin Peitzmann berichtete von einer soliden finanziellen Lage des Vereins. Die Kasse sei gut gefüllt, sodass der LV Oelde wirtschaftlich auf sicheren Füßen stehe. Im Anschluss wurde der Vorstand von der Versammlung entlastet. Zudem wurde ein Ausblick auf eine geplante Vereinsfahrt 2026 zum Halbmarathon nach Bochum gegeben.
Bei den anschließenden Wahlen kam es zu keinen Überraschungen: Wolfgang Dilla wurde einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Auch der 1. Kassierer (Martin Peitzmann) sowie die Pressewartin (Elke Schalkamp)wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu aufgestellt wurde der Bereich Jugendsport: Sarah Meier übernimmt künftig gemeinsam mit Nele Wippich die Aufgaben, um insbesondere in der Jugendarbeit neue Impulse zu setzen. Joachim Kallenbach wurde als Sportwart im Erwachsenenbereich bestätigt. Auch der Jugendvorstand sowie der Abteilungsvorstand Triathlon wurden bestätigt.

Interner Burggrafenlauf
Gelungene Standortbestimmung
Oelde (elk) Ein Wettkampf unter Wettkampfbedingungen, aber ganz ohne offiziellen Wettkampfcharakter: Der traditionelle Burggrafenlauf des LV Oelde hat am Samstag erneut zahlreiche Laufbegeisterte zusammengebracht. Die vereinsinterne Veranstaltung erfreute sich großer Beliebtheit und zog rund 70 Teilnehmer aus verschiedenen Trainingsgruppen an.
Vertreten waren unter anderem die reguläre Dienstagsgruppe, die Triathlonabteilung, der Lauftreff sowie Teilnehmer der Aktion „Fit für 2026“. Auch externe Sportfreunde nutzten die Gelegenheit zur Teilnahme. Bei besten Bedingungen mit viel Sonnenschein konnten die Läufer individuell entscheiden, wie viele Runden der etwa fünf Kilometer langen Strecke durch das idyllische Gaßbachtal absolviert werden sollten. Für viele stand die Vorbereitung auf den Hermannslauf im Fokus, sodass häufig vier Runden – entsprechend der Halbmarathondistanz – gelaufen wurden. Daneben gingen auch zahlreiche Teilnehmer über 5- und 10-Kilometer-Distanzen an den Start. Die Strecke war nicht nur sportlich attraktiv, sondern auch gut besucht: Viele Zuschauer säumten den Rand und waren per Fahrrad ins Gaßbachtal angereist. So entstand eine gemeinschaftliche Atmosphäre, die den Austausch und das Kennenlernen untereinander förderte. Die Teilnahme am Burggrafenlauf war kostenfrei, dennoch kamen insgesamt 365 Euro an Spenden zusammen. Diese sollen gemeinsam mit den Erlösen des Silvesterlaufs an verschiedene Vereine und Organisationen in Oelde verteilt werden. Über die genauen Empfänger wird noch entschieden. Sportlich überzeugten vor allem die Schnellsten auf der Halbmarathondistanz: Bei den Herren setzte sich Georg Brilz vom LV Oelde in 1:35:04 Stunden an die Spitze. Schnellste Frau war Sarah Dammann von der LG Burg Wiedenbrück, die als Gastläuferin in 1:41:47 Stunden ins Ziel kam. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie sportlicher Ehrgeiz, Gemeinschaft und Freude an der Bewegung erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Volksläufe im März
Bestzeiten für den Nachwuchs
Oelde (elk) – Der Wechsel von der Hallensaison auf die Freiluftsaison ist den Nachwuchsläuferinnen und -läufern des LV Oelde eindrucksvoll gelungen. Beim Wibbeltlauf in Forheim präsentierten sich die jungen Athletinnen und Athleten in starker Frühform und überzeugten mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten. Allen voran Nico-Jürgenschellert, der seine bisherige Bestzeit über die Strecke deutlich verbesserte und in starken 18:28 Minuten ins Ziel lief. Genau nach den Vorgaben seiner Trainerin Elke Schalkamp ging er das Rennen mit einem Tempo von etwa 3:45 Minuten pro Kilometer an und hielt diesen Rhythmus konstant. Rund 1500 Meter vor dem Ziel mobilisierte Jürgenschellert alle Energiereserven und setzte zu einem fulminanten Schlussspurt an, der ihm die hervorragende Zeit einbrachte. Auch seine Teamkollegen zeigten starke Leistungen: Jan Löwen unterbot mit 21:36 Minuten ebenfalls seine persönliche Bestmarke und bestätigte damit die gute Trainingsarbeit der vergangenen Wochen. Der ein Jahr jüngere Titus Kathöfer lief mit 22:00 Minuten ebenfalls zu einer neuen Bestzeit. Bereits in der Woche zuvor hatte Amadeus Nhanombe beim Lauf in Langenberg überzeugt. Auf der anspruchsvollen Strecke zeigte er eine starke Leistung und absolvierte die 5 Kilometer in 20:20 Minuten. Über die kürzeren Distanzen waren die Nachwuchstalente ebenfalls erfolgreich unterwegs. Beim Lauf in Vorhelm gewann Theo Knaup souverän die 2,14-Kilometer-Distanz. Bei den Mädchen erreichte Sophie Wagner einen starken vierten Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich gleichzeitig den ersten Platz in ihrer Altersklasse. Für eine besondere Premiere sorgte in Langenberg zudem das jüngste Lauftalent des Vereins: Alexandra Danos absolvierte die 1,1-Kilometer-Strecke mit großer Begeisterung und belegte bei ihrem ersten größeren Volkslauf direkt einen hervorragenden zweiten Platz.
Auch die Erwachsenen standen den Jugendlichen in nichts nach. Allen voran Stefan Raulf, der sich derzeit auf die Deutschen Meisterschaften im Marathon in Hannover vorbereitet. Beim Lauf in Langenberg belegte er über die „Elf Kilometer Distanz in 40:40 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse M50. In Vorhelm lief er dann über die 10 Kilometer als Gesamtvierter ins Ziel und erreichte eine Zeit von 37:27 Minuten. Auf den beiden fünf Kilometer langen Runden gelang ihm dabei ein negativer Split, womit er sich sehr zufrieden zeigte. Sowohl in Langenberg als auch in Vorhlem zeigten die Läufer des LV Oelde, dass ihre Vorbereitung auf den Hermannslauf stimmt. Der Verein war mit zahlreichen Startern vertreten. Besonders in Langenberg konnten die Altersklassenläufer überzeugen. Neben dem Sieg von Stefan Raulf in der M50 gewannen auch Uwe Dördelmann in der M70 sowie Christiane Schmidtke und Brigitte Kramer ihre jeweiligen Altersklassen.

Zwei auf großer Bühne
Deutsche Meisterschaft und Westfälische Meisterschaft
Oelde/Uelzen/Paderborn (elk) Bei den westfälischen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U14 feierte der zwölfjährige Eliah Frankrone vom LV Oelde einen großen Erfolg. Als einziger Starter aus dem gesamten Kreis Beckum hatte sich der Nachwuchsläufer für die Titelkämpfe qualifiziert und durfte über die 800-Meter-Distanz antreten. In den Wochen vor dem Wettkampf hatte sich der junge Athlet akribisch auf sein Saisonhighlight vorbereitet. Entsprechend groß war die Nervosität bereits auf der Anfahrt. Als 15. der Meldeliste angereist, galt für ihn vor allem: Erfahrung sammeln und Spaß haben – jede Verbesserung wäre ein Gewinn. Im ersten von zwei Läufen startete Frankrone zunächst sehr vorsichtig und ging die erste 200-Meter-Runde noch etwas verhalten an. Danach fand er jedoch immer besser in seinen Rhythmus und steigerte das Tempo. Am Ende blieb die Uhr bei einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:45,98 Minuten stehen. Nach Abschluss des zweiten Laufes stand fest: In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz elf in Westfalen – ein Riesenerfolg für den jungen Läufer. Besonders bemerkenswert ist diese Leistung vor dem Hintergrund, dass vor einem halben Jahr noch unklar war, ob Frankrone nach einem Unfall Ende 2023, bei dem sein Fuß schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, überhaupt wieder laufen könnte. Trotz vieler Rückschläge kämpfte er sich immer wieder zurück und wurde mit Aquajoggen, Gymnastik und vor allem viel Geduld wieder aufgebaut. Entsprechend groß war die Freude bei seinen Eltern und seiner Trainerin Elke Schalkamp.
Etliche Kilometer entfernt und einige Stunden zuvor standen zudem die deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer auf der Straße auf dem Programm. Dort überraschte der 16-jährige Liam Morton, der seine ersten Laufschritte beim LV Oelde gemacht hatte und inzwischen für die LG Brillux Münster startet. Bei seinem ersten Start über die 10-Kilometer-Distanz lief der U18-Athlet ein starkes Rennen und belegte mit einer Zeit von 34:19 Minuten Rang 17 in der Einzelwertung. Der größte Erfolg folgte jedoch in der Mannschaftswertung: Gemeinsam mit Aslan Güleryüz und Jonathan Albustin gewann Morton die Goldmedaille. Für den erst 16-jährigen Läufer ist es damit der erste deutsche Meistertitel. Als besonderes Highlight stellte sich am Ende heraus, dass die Siegerzeit der Mannschaft sogar einen neuen deutschen Rekord bedeutete. Damit konnten sich gleich zwei Nachwuchstalente aus der Region über herausragende Leistungen auf großer Bühne freuen.

Hammer Serie verlangt Läufer:innen alles ab
Hamm/Oelde (elk) Bei der Hammer Sparkassen-Winterlaufserie in Hamm wurde den Läuferinnen und Läufern in diesem Jahr wettertechnisch alles abverlangt. Die traditionsreiche Serie, bestehend aus 10 Kilometern, 15 Kilometern und dem abschließenden Halbmarathon im Zwei-Wochen-Rhythmus, bot von trockener Kälte bis hin zu anhaltendem Nieselregen und kräftigem Wind sämtliche Facetten eines norddeutschen Winters.
Zum Auftakt am 25. Januar gingen knapp 1.000 Starterinnen und Starter über die 10-Kilometer-Distanz ins Rennen. Aus Oelder Sicht überzeugte vor allem Maximilian Worm, der in starken 33:40 Minuten Platz drei in der Männer-Hauptklasse belegte. Philipp Kaldewei folgte in 36:26 Minuten und sicherte sich Rang drei in der Altersklasse M40. Ebenfalls aufs Podest liefen Stefan Raulf als Zweiter der M50 (36:40 Minuten) sowie Uli Stripper, der in 45:05 Minuten Platz drei der M35 erreichte.
Zwei Wochen später standen 15 Kilometer auf dem Programm. Mehr als 800 Aktive nutzten bei sonnigem Wetter die nahezu idealen Bedingungen und gingen hochmotiviert auf die Strecke.
Der abschließende Halbmarathon am vergangenen Sonntag verlangte den Teilnehmenden schließlich noch einmal alles ab. Bei dauerhaftem Nieselregen, niedrigen Temperaturen und starkem Wind kämpften sich erneut rund 800 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Insgesamt absolvierten gut 450 Sportlerinnen und Sportler alle drei Läufe der Serie.
Schnellster Oelder in der Gesamtwertung über 10, 15 und 21 Kilometer war Jens Brodka mit einer Gesamtzeit von 3:02:08 Stunden, was ihm Rang vier in der Altersklasse M45 einbrachte. Christian Schimpf folgte in 3:31:44 Stunden und sicherte sich damit Platz zwei in der M65. Manfred Grünebaum belegte in der M65 den siebten Platz. Auch die Damen des LV Oelde überzeugten: Brigitte Kramer wurde Gesamtvierte der Serie in der W65, Jutta Kallenbach erreichte Rang sieben in der W60. „Das war heute nichts einfach- Dauerregen und von Pfützen übersäte Parkwege“, zollte Manfred Grünbaum allen Läufer:innen Respekt.
Im Halbmarathon selbst feierte Lokalmatadorin Lara Kiene einen erneuten Heimsieg. Die Gesamtwertung der Serie entschieden jedoch Manuel Kruse von der Running Crew Münster sowie Jana Kappenberg vom LSF Münster für sich.
Trotz der widrigen Bedingungen bewies die 52. Auflage der Hammer Sparkassen-Winterlaufserie einmal mehr ihre Anziehungskraft und ihren besonderen Stellenwert im regionalen Laufkalender.

Westfälische Hallenmeisterschaften
Nachwuchs zeigt sich stark
Gleich dreimal reisten die Nachwuchsathletinnen und -athleten des LV Oelde zu den Westfälischen Hallenmeisterschaften nach Dortmund. Für viele der jungen Läuferinnen und Läufer bedeutete dies, erstmals Hallenluft bei einer Meisterschaft zu schnuppern. Umso größer war die Freude darüber, dass alle gemeldeten Athleten einen Startplatz erhalten hatten. Diese sind bei Meisterschaften auf lediglich zwölf Athleten pro Jahrgang begrenzt – eine sehr geringe Zahl für ganz Westfalen. Obwohl die Vorbereitungen alles andere als optimal waren – kein geöffnetes Stadion sowie Schnee und Eis auf den Laufstrecken – konnte der LV Oelde erneut mit starken Leistungen überzeugen. Allen voran glänzte die 3x1000-Meter-Staffel mit Nico Jürgenschellert, Jan Löwen und Amadeus Nhanombe, die in 10:17,36 einen hervorragenden fünften Platz belegte. „Das war eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung“, lobte Trainerin Elke Schalkamp. „Gegen die großen Vereine, die im Winter in der Halle auf der Leichtathletikbahn trainieren können, sind wir immer etwas im Rückstand. Schnelligkeitstraining war seit Mitte Dezember kaum möglich.“ Bereits am Vorwochenende war Nico Jürgenschellert über die 800 Meter im Einzel am Start. Beim Betreten der Halle noch sichtlich beeindruckt, fand er zunächst nur schwer ins Rennen. Mit einer beherzten letzten Runde lief er jedoch zu einer neuen Hallenbestzeit 2:30,38 und belegte Rang zwölf. Am Sonntag standen dann die Langstrecken auf dem Programm. Sabiha Hannemann hatte über 2000 Meter – zehn Hallenrunden – zu absolvieren und führte lange Zeit die Verfolgergruppe an. In neuer Bestzeit ( 7:42,59) erreichte sie einen starken sechsten Platz. Gleiches gelang Tim Hömberg über die 3000 Meter in 11:47,64. Bis zur 2000-Meter-Marke hielt er sich noch weit vorne im Feld, musste dann jedoch seinem Trainingsrückstand nach einer Erkältung Tribut zollen. Für Amadeus Nhanombe, den jüngeren Bruder von Topathlet Leonel Nhanombe, sprang in 11:36,90 am Ende Platz acht heraus. „Ich habe schon nach zwei Runden gemerkt, dass die Beine vom Vortag noch schwer waren“, erklärte er, kämpfte sich jedoch tapfer durch alle 15 Runden. Alle Athletinnen und Athleten des LV Oelde wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet – diese gibt es bei Meisterschaften nur bis Platz sechs. „Das ist mir immer besonders wichtig“, zeigte sich Trainerin Schalkamp zufrieden. Nun geht es für die U14 in die Vorbereitung auf ihre Hallenmeisterschaften Anfang März in Paderborn. Alle anderen Athleten starten in die Vorbereitung auf die Freiluftsaison.