Habichthöhe 27, 59302 Oelde

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Gelungener Start in die Herbstsaison

Sportfest in Borgholzhausen

Zum Start in die späte Saison nach den Sommerferien traten vier Nachwuchsathleten des LV Oelde beim Ferien-Sport-Meeting in Borgholzhausen an.

Für Eliah Frankrone war der Start über 800 Meter ein letzter Formcheck mit Blick auf die Westfälischen U14-Meisterschaften Ende September. Mit einer Zeit von 2:34,49 Minuten zeigte er einen soliden Lauf und bestätigte seinen guten Trainingsstand. Jan Löwen wollte nach dem Trainingscamp in den Sommerferien seine Form testen und ging mit dem Ziel einer neuen Bestzeit ins Rennen. Mit 2:23,30 Minuten gelang ihm dies eindrucksvoll. Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie er mit der deutlich älteren Konkurrenz mithielt und sich im Feld behauptete. Für Amadeus Nhanombe und Nico Jürgenschellert stand erstmals ein Start über 1500 Meter auf dem Programm. Da diese Distanz in ihrem Alter noch nicht regulär angeboten wird, wurden beide für das Rennen in der U18 hochgemeldet. Amadeus erwischte dabei einen Top-Tag. Er setzte sich an die Fersen eines Läufers aus Osnabrück und lief mit 4:47,36 Minuten eine tolle Bestzeit – und das gleich bei seinem ersten Start über 1500 Meter. Nico Jürgenschellert erwischte dagegen nicht seinen besten Tag. Mit 5:00,59 Minuten stellte auch er zwar eine Bestzeit auf, zeigte sich mit seinem Rennen anschließend jedoch nicht ganz zufrieden. „Ich hab zu viel Wasser getrunken und dann leichtes Bauchweh“, so Jürgenschellert. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte Früchte trägt. Insbesondere über die längeren Distanzen sind die Nachwuchsathleten gut aufgestellt und können optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe blicken.

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Vorbereitung auf die Late Saison

Intensivwoche der Nachwuchsläufer des LV Oelde

Oelde (elk) Sommerferien bedeuten für viele Kinder und Jugendliche vor allem Erholung und Freizeit. Für die Nachwuchsathletinnen und -athleten des LV Oelde sah die dritte Ferienwoche jedoch etwas anders aus. Statt Faulenzen stand ein intensives Trainingsprogramm auf dem Plan.

Trainerin Elke Schalkamp hatte kurzfristig die Idee, eine Intensivwoche anzubieten – und wurde von der großen Resonanz überrascht. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Kinder Zeit und Lust haben, die Woche intensiv zu nutzen, um sich auf die nächste Wettkampfphase vorzubereiten“, freute sich Schalkamp.

Von Montag bis Samstag traf sich die Gruppe täglich um 9.30 Uhr im Oelder Stadion. Im Mittelpunkt standen Einheiten zur Verbesserung der Grundlagenausdauer. Kurze, mittlere und vor allem lange Intervalle gehörten ebenso zum täglichen Programm wie intensive Kraft- und Dehnungseinheiten – Inhalte, für die im regulären Trainingsbetrieb oft die Zeit und Ruhe fehlen. Zu den Einheiten am Vormittag kamen lockere Dauerläufe und das Alternativtraining mit Schwimmen oder Radfahren am Nachmittag, das dann jeder individuell gestaltete. So konnte die Belastung für die einzelnen Athleten sehr gut gesteuert werden.

Besonders die Athletinnen und Athleten der Altersklasse U14 nutzten die Trainingswoche, um sich gezielt auf ihre noch ausstehenden Westfälischen Meisterschaften vorzubereiten. Für die Jugendlichen der U16 lag der Schwerpunkt auf dem Aufbau der Grundlagenausdauer. Damit schaffen sie die Basis für die letzten Bahnwettkämpfe der Saison und insbesondere für die anstehenden 5-Kilometer-Läufe im Herbst.

Trotz der anspruchsvollen Trainingseinheiten bei hohen Temperaturen kam der Spaß nicht zu kurz. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war während der gesamten Woche hervorragend. Zwar brachte das Krafttraining einige Teilnehmende an ihre persönlichen Grenzen – und so mancher entdeckte Muskeln, von deren Existenz er bislang nichts geahnt hatte –, doch der Teamgeist und die Motivation waren jederzeit spürbar.

Auch wenn ein Trainingslager vor Ort nicht mit einem Trainingslager an einem anderen Ort vergleichbar ist, steht die Effektivität dem in nichts nach. Ein weiterer Vorteil: Jüngere Läuferinnen und Läufer, die aufgrund ihres Alters noch nicht an auswärtigen Trainingslagern teilnehmen dürfen, erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, intensive Trainingsbelastungen und wertvolle Erfahrungen in ihrer gewohnten Umgebung zu sammeln.

Die Intensivwoche war damit für alle Beteiligten ein voller Erfolg und eine ideale Vorbereitung auf die kommenden sportlichen Herausforderungen.

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Leichtathletik Kreismeisterschaften in Ahlen

Ahlen/Oelde (elk) Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen bildeten den Rahmen für die diesjährigen Kreismeisterschaften der Leichtathleten im Ahlener Sportpark Nord. Die Athletinnen und Athleten des LV Oelde trotzten den heißen Bedingungen eindrucksvoll und wurden von zahlreichen mitgereisten Eltern lautstark unterstützt. Mit vielen persönlichen Bestleistungen und insgesamt 22 Kreismeistertiteln, 15 Vizemeisterschaften sowie 12 dritten Plätzen unterstrich das gesamte Team die hervorragende Trainingsarbeit des vergangenen Jahres.

Den Auftakt machten am Morgen die technischen Disziplinen mit Sprint, Weitsprung, Hochsprung und Ballwurf. Besonders beeindruckte Justus Becker (M9), der im Weitsprung mit starken 3,65 Metern den zweitplatzierten Athleten um einen halben Meter hinter sich ließ. Trainerin Miriam Erdhütter zeigte sich von dieser Leistung besonders begeistert. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte die Staffel der männlichen U14 der StG Oelde-Enniger-Liesborn mit Titus Kathöfer, Piet Schröder, Henri Kullmann und Maximilian Bollmann. Mit einer Zeit von 42,97 Sekunden sicherte sich das Quartett nicht nur den Kreismeistertitel, sondern erzielte gleichzeitig die aktuell neuntbeste Staffelzeit in ganz Westfalen. Ebenfalls überzeugen konnte Piet Schröder (M13), der sich im Ballwurf um beeindruckende acht Meter steigerte und sich damit aktuell auf Rang sieben der westfälischen Bestenliste verbesserte. Auch Marius Jüttner zeigte in der M10 eine starke Weitsprungleistungen. Ein weiterer Kreismeistertitel ging zudem an die Staffel der U10 mit Jona Rendert, Justus Becker, Bodo Heller und Kalle Humpe.

Am frühen Nachmittag standen die Mittelstreckenläufe auf dem Programm. Trotz der inzwischen drückenden Hitze präsentierten sich die Oelder Läuferinnen und Läufer in hervorragender Verfassung. Schnellster aus Oelder Sicht war Nico Jürgenschellert, der über 800 Meter in 2:19,53 Minuten seine Bestzeit von den westfälischen Meisterschaften bestätigte. „Wäre er im Lauf der Erwachsenen gestartet, wäre eine noch bessere Zeit drin gewesen. So musste er das Rennen komplett von vorne laufen“, so Trainerin Elke Schalkamp. In seinem Sog legte aber Jan Löwen noch einmal richtig nach und sicherte sich mit starker PB in der M14 souverän den Kreismeistertitel. Für Theo Knaup und Titus Kathöfer stand die Qualifikation für die westfälischen U14-Meisterschaften im Herbst im Mittelpunkt und es wurde auf der Tribüne richtig laut. Mit mutigen Rennen verbesserten beide ihre persönlichen Bestzeiten und wurden Kreismeister ihrer Altersklassen. Ob es für einen Startplatz in Westfalen reicht, wird sich zeigen.

Für besondere Begeisterung sorgte Marius Burrichter (M10), der bei seinem allerersten Wettkampf auf Anhieb den Kreismeistertitel über 800 Meter gewann. Auch Lara Drinkuth überzeugte mit einer starken Vorstellung. Schlau setzte sie sich an die Fersen von Bettina Kalläne. die zu alter Stärke zurückfand und bewies, dass sie nichts verlernt hat. Beide sicherten sich den Titel in der Altersklasse.

Lea Sophie Rödel trat in der weiblichen U18 im Kugelstoßen und Speerwurf an. In beiden Disziplinen stellte sie neue persönliche Bestleistungen auf und wurde dafür jeweils mit dem Kreismeistertitel belohnt.

Am Ende eines langen und heißen Wettkampftages zog das Trainerteam um Holger Schramm, Miriam Erdhütter, Nele Wippich und Elke Schalkamp ein durchweg positives Fazit. Neben den zahlreichen Einzelerfolgen überzeugte vor allem der geschlossene Auftritt des gesamten Teams. Mit 22 Kreismeistertiteln, 15 Vizemeisterschaften und 12 dritten Plätzen präsentierte sich der LV Oelde als eine der erfolgreichsten Mannschaften der Kreismeisterschaften und blickt optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe.

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1. Wettkampf für die Kleinsten in Beckum

Am 27. Juni 2026 fand in Beckum der Leichtathletik-Wettkampf für die jüngsten Athletinnen und Athleten des Kreises statt. In den Altersklassen U8 und U10 stand ein Dreikampf auf dem Programm, der aus Sprint, Weitsprung und Ballwurf bestand. Zehn Kinder des LV Oelde stellten sich der Herausforderung und zeigten dabei starke Leistungen. Besonders die hohen Temperaturen verlangten den jungen Sportlerinnen und Sportlern einiges ab. Für Abkühlung sorgten Wassereimer an den Wettkampfstätten sowie ein Rasensprenger, der bei den Kindern für willkommene Erfrischung sorgte. Für viele der jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es der erste Leichtathletik-Wettkampf überhaupt. Entsprechend groß war die Freude über die erzielten Ergebnisse. Gleich drei Kinder des LV Oelde sicherten sich den Sieg in ihrer Altersklasse: Milo Erdhüter (M6), Jona Renfert (M9) und Anni Schumacher (W6) belegten jeweils den 1. Platz im Dreikampf. Einen hervorragenden 2. Platz erreichte Jette Renfert in der Altersklasse W6. Über einen 3. Platz durfte sich Johanna Franks in der U8 freuen. Neben den Podestplätzen überzeugten auch die weiteren Kinder des LV Oelde mit großem Einsatz, Teamgeist und vielen persönlichen Bestleistungen. Trainerin Miriam Erdhütter zeigte sich sehr zufrieden mit dem gelungenen  Einstand in die Welt der Leichtathletik.

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Heiß- heißer- Lette

Vituslauf in Lette wurde zur Hitzeschlacht

Der Vituslauf im Rahmen der Letter Kirmes wurde in diesem Jahr zu einer echten Hitzeschlacht. Nicht nur die Läuferinnen und Läufer, sondern auch die zahlreichen Zuschauer entlang der Strecke hatten mit den hohen Temperaturen zu kämpfen. Der guten Stimmung auf der Kirmes und an der Laufstrecke tat dies jedoch keinen Abbruch. Deutlich spürbar waren die Auswirkungen der Hitze allerdings bei den Teilnehmerzahlen. In den vergangenen Jahren waren die Starterfelder auf rund 250 Teilnehmer angewachsen. Diesmal mussten sich die Organisatoren mit kleineren Feldern zufriedengeben. Viele Läufer verlegten ihren geplanten Trainingslauf in die frühen Morgenstunden, entschieden sich spontan für die kürzere Distanz oder ließen es ganz. „Jeder muss bei diesen Temperaturen selbst entscheiden, ob er startet und welches Tempo er läuft“, erklärte Achim Hakenholt. Er selbst ging über die 5-Kilometer-Distanz an den Start und empfand die Bedingungen als weniger schlimm, als viele Außenstehende befürchtet hatten. „Wir haben nicht den Anspruch nach immer größer, immer mehr, immer schneller- wir wollen ein Lauf für die ganze Familie sein, denn es gibt nichts Schöneres als gemeinsam zu laufen“.

Dass auch unter extremen Bedingungen starke Leistungen möglich sind, bewies Larissa Stechbart. Die Athletin des LV Oelde hatte sich vorgenommen, den Vereinsrekord über fünf Kilometer anzugreifen und ging entsprechend ambitioniert ins Rennen. Ganz erreichte sie ihr Ziel zwar nicht, dennoch durfte sie sich als erste Frau über eine neue persönliche Bestzeit von 22:14 freuen. Über die 5-Kilometer-Strecke entwickelte sich das Rennen zu einer Familienangelegenheit. Nach überstandener Verletzung meldete sich Alexander Stechbart eindrucksvoll zurück und sicherte sich einen souveränen Sieg. Seine Zeit von 17:15 lag zwar über seinem Streckenrekord aus dem Vorjahr, was jedoch den außergewöhnlichen Temperaturen geschuldet war. Ein weiteres Mal tauchte der Name Stechbart in den Ergebnislisten auf. Im 2,1-Kilometer-Schülerlauf lieferten sich die Nachwuchsläufer des LV Oelde ein spannendes Duell. Direkt nach der ersten Runde setzten sich Michael Stechbart und Jan Löwen an die Spitze. Löwen, der erst am Vortag bei den Westfälischen Meisterschaften über 800 Meter gestartet war, bestimmte lange das Tempo. Rund 200 Meter vor dem Ziel setzte Fussballer Michael Stechbart jedoch zum entscheidenden Angriff an und zog vorbei. Löwen musste dem kräftezehrenden Wochenende Tribut zollen und lief auf Rang zwei. „Das hat trotz der Hitze Spaß gemacht“, so der 13jährige gut gelaunt. Hinter dem Spitzenduo komplettierte Eliah Frankrone als Dritter das starke Ergebnis des LV Oelde. Bei den Mädchen dominierte Marleen Horstkötter von der VfB Germania Lette vor Emilie Lang und Paula Leveling. Über die 1,4 Kilometer war Nick Meurkes von der VfB Germania Lette nicht zu schlagen. Schnellstes Mädchen wurde Charlotte Milde vom LV Oelde. Der 700-Meter-Lauf war fest in der Hand der Kita St. Vitus Lette. Mit einem großen und gut gelaunten Aufgebot gingen die Kinder an den Start und meisterten die Strecke mit viel Begeisterung. Schnellste war mit Cosima Kohls eine junge Dame der W7.

Über die 10 Kilometer wagten sich angesichts der hohen Temperaturen nur wenige Teilnehmer auf die Strecke. Den Sieg sicherte sich erwartungsgemäß Georg Brilz in 40:30 vom LV Oelde. Bei den Frauen schien Barbara Menke nach den Meldelisten als Siegerin, musste am Ende jedoch einer jungen Letterin den Vortritt lassen. Erst am Morgen hatte Anna Schmitfranz nachgemeldet. In einer starken Zeit von 45:24 Minuten zeigte sie eindrucksvoll ihr Potenzial. Die Läuferin, die erst vor rund zwei Jahren durch eine Wette zum Laufsport gekommen war, erreichte nahezu mühelos und stets gut gelaunt das Ziel.

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Westfalen 3

Super Ergebnisse für den Nachwuchs

Die Bedingungen bei den diesjährigen Westfälischen Meisterschaften in Lage waren anspruchsvoll. Es war sehr warm, schwül und zudem auf der Zielgeraden Gegenwind. Im dritten Teil der Titelkämpfe gingen drei Athleten des LVO an den Start und sammelten wertvolle Erfahrungen auf Landesebene.

Im Speerwurf der weiblichen Jugend U18 musste sich Lea Sophie Rödel einer sehr starken Konkurrenz stellen. Da im Wettkampf lediglich drei Versuche zur Verfügung standen, musste von Beginn an alles passen.

„Wenn man nur drei Versuche hat, muss schon alles passen“, erklärte Trainer Holger Schramm nach dem Wettkampf. Mit einer Weite von 24,50 Metern belegte Lea Sophie Rödel am Ende Rang 12. Ganz zufrieden zeigte sie sich mit ihrer Leistung jedoch nicht. „Es gibt immer etwas zu verbessern, und daran müssen wir weiter arbeiten“, so das Fazit.

Über die 800 Meter der Altersklasse M15 ging Amadeus Nhanombe an den Start. Bereits vor dem Rennen war klar, dass ein Platz im Vorderfeld schwer zu erreichen sein würde. Hier gingen zahlreiche Athleten an den Start, die die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Visier hatten. Ziel war es daher, Wettkampferfahrung auf diesem Niveau zu sammeln. Mutig heftete sich Amadeus direkt an die Fersen von Emil Lorenz aus Rheine und absolvierte die ersten 600 Meter in hohem Tempo. Auf den letzten Metern musste er dem schnellen Beginn jedoch Tribut zollen. Mit einer Zeit von 2:24,04 Minuten blieb er nur knapp über seiner Bestleistung und belegte Platz 16.

Trainerin Elke Schalkamp lobte den couragierten Auftritt ihres Schützlings: „Amadeus ist mutig angelaufen und hat es versucht. Bis zur Zielgeraden konnte er gut mithalten. Solche Erfahrungen muss man sammeln. Heute hat es bei den schwierigen Bedingungen nicht ganz bis zum Ende gereicht.“

Ebenfalls über die 800 Meter startete Jan Löwen. Mit 2:27,51 Minuten lief auch er in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit und belegte Rang 14. Nach dem Rennen zeigte er sich selbstkritisch: „Es war heute schon sehr warm, aber das ist keine Entschuldigung. Die Bedingungen waren für alle gleich. Es lief einfach nicht sei rund.“

Der dritte Teil der Westfälischen Meisterschaften zeigte dennoch, dass die Nachwuchsathleten des LVO auf Landesebene auf sich aufmerksam machen können und wichtige Erfahrungen für ihre weitere sportliche Entwicklung sammeln.

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Westfalen 1 und 2

Oelde/ Gladbeck (elk) Der erste und zweite Teil der Westfälischen Meisterschaften fanden am

vergangenen Wochenende in Gladbeck statt. Mit dabei war auch Thies Bender vom LV Oelde, der

über 5000 Meter in 16:45,37 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte.

„Das Feld war nicht so besetzt, dass ich mich irgendwo hätte dranhängen können. Deshalb bin ich

mit der kleinen Bestzeit zufrieden, auch wenn noch mehr möglich gewesen wäre. Es stehen ja noch

einige Wettkämpfe an, und dann wird es bestimmt noch schneller“, sagte Bender nach dem Rennen.

Mit seiner Leistung belegte er in der Männer-Hauptklasse Rang sechs in Westfalen.

Am Sonntag standen für Ida Laukötter und Franka Feuersträter die 1.500 Meter auf dem Programm.

Ida Laukötter erreichte nach 5:25,98 Minuten das Ziel und zeigte sich anschließend nur bedingt

zufrieden: „Es war sehr windig und irgendwie lief es heute nicht so richtig. Ich bin nicht gut ins

Rennen gekommen, aber insgesamt passt es schon.“

Für Franka Feuersträter gab es dagegen eine neue persönliche Bestzeit. Sie überquerte die Ziellinie

nach 5:29,83 Minuten. „Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Es war mein erster 1.500-Meter-Lauf,

deshalb wusste ich nicht genau, wie ich das Rennen angehen sollte. Der Gegenwind war heute

wirklich sehr störend. Da geht bestimmt noch mehr“, erklärte sie nach dem Wettkampf.

Trainer Steffen Baxheinrich zog ein positives Fazit: „Das sind Zeiten, auf denen wir aufbauen

können. Gleichzeitig haben alle drei Erfahrungen gesammelt und aus den Bedingungen sowie

kleineren Fehlern einiges gelernt. Darauf können wir in den nächsten Wettkämpfen aufbauen.“

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4 Starts- 4 Bestzeiten

Erfolge beim Sportfest in Lanstrop

Dortmund/ Oelde (elk) Besser hätte das Sportfest in Dortmund-Lanstrop für die Nachwuchsläufer des LV Oelde kaum verlaufen können: Bei vier Starts erzielten die Athleten vier persönliche Bestleistungen. Noch eine Stunde vor Wettkampfbeginn deutete alles auf starken Regen hin. Doch rechtzeitig zum Start verzogen sich die Wolken, sodass die Läufer optimale Bedingungen vorfanden. In der Altersklasse U16 gingen gleich drei Athleten des LV Oelde an den Start. Alle drei setzten die vorgegebene Rennstrategie konsequent um und gingen das Rennen offensiv an, um ihre persönlichen Bestzeiten anzugreifen. „Bei einem Sportfest muss man auch einmal mutig anlaufen und das Risiko eingehen, dass die letzten 100 Meter schwer werden. Das haben die drei hervorragend umgesetzt und wurden dafür belohnt“, zeigte sich Trainerin Elke Schalkamp mehr als zufrieden. Besonders spannend verlief das Rennen von Nico Jürgenschellert und Amadeus Nhanombe, die sich einen packenden Zweikampf lieferten und auch der Konkurrenz alles abverlangten. Jürgenschellert verbesserte seine Bestzeit auf starke 2:19,51 Minuten. Nhanombe folgte mit ebenfalls hervorragenden 2:21,89 Minuten. Lange mithalten konnte auch Jan Löwen, der erst auf den letzten 100 Metern etwas abreißen lassen musste und nach 2:26,56 Minuten das Ziel erreichte – ebenfalls persönliche Bestleistung. In der U14 war Elia Frankrone auf sich allein gestellt. Bereits die Meldeliste ließ erkennen, dass kaum ein Konkurrent sein Tempo würde mitgehen können. So lief er von Beginn an ein souveränes Rennen, setzte sich direkt an die Spitze und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Mit deutlichem Vorsprung gewann er in 2:34,04 Minuten. „Mit entsprechender Konkurrenz wäre hier sicherlich noch etwas mehr möglich gewesen“, so Schalkamp. Die erzielten Zeiten bestätigen die positive Entwicklung der Nachwuchsathleten. Gleichzeitig unterstreichen sie die guten Trainingsergebnisse der vergangenen Wochen und die starken Leistungen, die bereits bei den Staffelwettbewerben gezeigt wurden.