Habichthöhe 27, 59302 Oelde

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Gelebte Inklusion

Inklusionslauf beim Oelder Citylauf

Oelde (elk) Bewegung, Gemeinschaft und gelebte Inklusion stehen im Mittelpunkt eines besonderen Events in der Oelder Innenstadt: Beim diesjährigen Inklusionslauf im Rahmen des Oelder Citylaufes sind alle Menschen eingeladen, gemeinsam ein Zeichen für Zusammenhalt und Teilhabe zu setzen.

Die rund 750 Meter lange Strecke führt durch die Innenstadt von Oelde und ist bewusst so gestaltet, dass wirklich alle teilnehmen können – unabhängig von Alter oder Unterstützungsbedarf. Insbesondere die Umgestaltung der Herrenstraße und der Geiststraße kommt diesem Event zugute. Start und Ziel befinden sich zentral auf dem Marktplatz, wo der Lauf um 15:45 Uhr beginnt und auch wieder endet. Musste in den vergangenen Jahren die Geiststraße immer ausgeklammert werden, da das Kopfsteinpflaster zu großes Risiko barg, kann in diesem Jahr die Originalstrecke genutzt werden. 

Teilnehmen können alle Menschen mit Unterstützungsbedarf, ihre Begleitpersonen sowie alle, die einfach mitlaufen und die Idee der Inklusion aktiv unterstützen möchten. Der Lauf versteht sich ausdrücklich als offenes Angebot für alle – ganz im Sinne einer inklusiven Gemeinschaft.

Ein besonderer Anreiz: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält im Ziel eine Medaille sowie eine Urkunde als Anerkennung für die erbrachte Leistung. Darüber hinaus profitieren auch Schulen, Einrichtungen und Werkstätten: Für jede teilnehmende Person wird eine Prämie in Höhe von 10 Euro an den jeweiligen Förderverein oder die Einrichtung ausgezahlt – speziell für Schüler:innen und Bewohner:innen.

Die Anmeldung erfolgt gesammelt über Schulen und Einrichtungen oder alternativ per E-Mail an s.meier@lv-oelde.de. Begleitpersonen können individuell durch Familie, Freunde oder die jeweilige Einrichtung organisiert werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Unterstützung über den LV Oelde anzufragen – der Bedarf sollte in diesem Fall bereits bei der Anmeldung angegeben werden.

Als zentraler Treffpunkt vor dem Lauf dient der Bereich vor dem Johannes Kindergarten (Paulsburg 2a), der sich in unmittelbarer Nähe zum Start befindet.

Mit dem Inklusionslauf setzt Oelde ein starkes Zeichen für Offenheit, Miteinander und gesellschaftliche Teilhabe – und lädt alle herzlich ein, Teil dieses besonderen Moments zu werden.

Kontakt für Rückfragen:
Sarah Meier /s.meier@lv-oelde.de

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Hermannslauf

Topbedingungen beim Traditionslauf

Bielefeld/Oelde (elk) Während in Hamburg tausende Läuferinnen und Läufer beim Marathon an den Start gingen und in London sogar erstmals die Zwei-Stunden-Marke unterboten wurde, zog es auch im Teutoburger Wald wieder zahlreiche Sportbegeisterte auf die traditionsreiche Strecke des Hermannslauf. Bereits am frühen Morgen waren die Wanderer aufgebrochen und um 11 Uhr folgte der Startschuss über die gut 31 Kilometer durch den Teutoburger Wald. Mit dabei war auch eine große Gruppe des LV Oelde.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen zeigte insbesondere Viktor Stechbart (Team Stechbart / LV Oelde) eine starke Leistung. Er belegte in der Altersklasse M45 mit einer Zeit von 2:19:00 Stunden den 13. Platz und war damit schnellster Läufer seines Vereins.

Nur kurz dahinter folgten Christian Wimmelbücker in 2:22:38 Stunden sowie Andreas Sumkötter, der nach 2:22:45 Stunden das Ziel erreichte. Die beste Altersklassenplatzierung aus Oelder Sicht erzielte Uwe Dördelmann in der M70. Er erreichte das Ziel am Hermannsdenkmal nach 2:48:09 Stunden und sicherte sich damit Platz zwei.

Auch Brigitte Kramer überzeugte in der Altersklasse W65. Sie benötigte 3:31:31 Stunden und platzierte sich auf Rang sechs.

Bei den Frauen des LV Oelde konnten vor allem Jana Kingma und Barbara Menke überzeugen. In 2:50:43 beziehungsweise 2:56:44 Stunden blieben beide deutlich unter der Drei-Stunden-Marke und gehörten damit zu den schnellsten Läuferinnen des Vereins. Wieder einmal zeigte die langfristige Vorbereitung in einer großen Gruppe unter Leitung von Laufurgestein Manfred Grünbaum Früchte. 

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Westfälische Langstreckenmeisterschaften in Arnsberg

Bestzeiten am laufenden Band

Arnsberg/Oelde (elk) Mit einem großen Aufgebot gingen die Nachwuchsläufer des LV Oelde bei den diesjährigen westfälischen Langstreckenmeisterschaften in Arnsberg an den Start. Für die jungen Athleten standen die 3.000 Meter auf dem Programm – und die Meldelisten versprachen bereits im Vorfeld spannende Rennen. Schon die Anreise verlief ereignisreich: Auf der Autobahn musste ein verletztes Reh gesichert werden, was für zusätzliche Aufregung sorgte. In Arnsberg angekommen, lag der Fokus dann aber schnell auf den sportlichen Leistungen. Den Auftakt machte die Altersklasse M14, in der gleich vier Läufer des LV Oelde starteten. Ein Großteil hatten sich im Trainingslager gezielt auf diese Meisterschaften vorbereitet – mit großem Erfolg: Sämtliche Athleten stellten persönliche Bestleistungen auf. Schnellster Oelder war Jan Löwen, der mit 11:24,25 Minuten den 10. Platz belegte. Dahinter folgten Eliah Frankrone (11:36,74 Minuten, Platz 11) und Tim Hömberg (11:43,82 Minuten, Platz 12). Theo Kaup erreichte in 12:53,86 Minuten Rang 14. Besonders bemerkenswert: Theo Kaup und Elia Frank gehören noch dem jüngeren Jahrgang an und sind somit auch im kommenden Jahr in dieser Altersklasse startberechtigt. Im Anschluss ging die Altersklasse M15 an den Start. Hier setzte sich früh eine sechsköpfige Spitzengruppe ab, die das Ziel verfolgte, die Norm für die Deutschen Meisterschaften zu unterbieten. Für die Oelder Athleten war dieses Tempo erwartungsgemäß noch zu hoch, dennoch überzeugten auch sie mit starken Leistungen. Nico Jürgenschellert und Amadeus Nhanombe konnten beide ihre persönlichen Bestzeiten deutlich verbessern. Trotz eines unruhigen Rennverlaufs und eines schwächeren zweiten Kilometers erreichte Jürgenschellert mit 10:48,09 Minuten einen starken 7. Platz. Amadeus Nhanombe folgte in 10:58,84 Minuten auf Rang 9. Trainerin Elke Schalkamp zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Sechs Starts und sechs persönliche Bestzeiten – das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns sehr auf die weitere Saison.“ Mit diesen Leistungen blickt der LV Oelde optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe.

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Nacht der Bestzeiten

Bestzeiten für Thies und Schwab

Oelde /Paderborn (elk) Die „Nacht der Bestzeiten“ in Paderborn wurde ihrem Namen einmal mehr gerecht. In einer besonderen Atmosphäre wurden am späten Freitagabend Läufe über 3000 und 5000 Meter angeboten. Zahlreiche Top-Läufer aus der Region nutzten die Gelegenheit, um mit einer persönlichen Bestleistung in die Saison zu starten.

Auch der LV Oelde war vertreten. Im ersten Lauf ging Thies Bender an den Start. Er hatte sich vorgenommen, über die 5000 Meter erstmals unter der 17-Minuten-Marke zu bleiben – ein Ziel, das er eindrucksvoll erreichte. Mit einer Zeit von 16:52,59 Minuten blieb er deutlich unter dieser Grenze. „Ich wollte endlich unter den 17 Minuten bleiben – das ist mir geglückt. Ich bin voll zufrieden“, so Bender nach dem Rennen.

Über die 3000 Meter startete Lucas Schwab, der bereits beim Läufermeeting in Oelde mit 9:58,9 bereits eine Bestzeit aufgestellt hatte. Diese konnte er am Freitagabend noch einmal steigern und lief mit 9:49,18 Minuten erneut persönliche Bestleistung.

Trainer und Betreuer Steffen Baxheinrich zeigte sich mit seinen Athleten zufrieden, auch wenn er einen Ausfall hinnehmen musste: Er selber ging ambitioniert über die 300 Meter an den Start, musste das Rennen aber vorzeitig wegen muskulärer Probleme beenden. „Die Zeiten von den beiden sind super- da können wir diese Saison weiter drauf aufbauen“, so Baxheinrich, der das Training seiner Schützling durch regelmäßige Laktattestungen steuert, was nun deutliche Erfolge zeigt.

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Deutsche Marathonmeisterschaft

Top Platzierungen für Raulf und Schimpf

Oelde/Hannover (elk) Traumhafte Bedingungen herrschten bei den Deutschen Marathonmeisterschaften im Rahmen des ADAC Marathon Hannover 2026. In Hannover gingen insgesamt rund 34.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den verschiedenen Wettbewerben an den Start – darunter auch zwei Athleten des LV Oelde.

Stefan Raulf trat in der Altersklasse M50 an. Der erfahrene Läufer reiste am frühen Morgen an und verzichtete bewusst auf eine Übernachtung. „Ich war schon um 7:00 Uhr in Hannover, also sehr früh“, berichtete Raulf. Entsprechend entspannt verlief sowohl die Anreise als auch die Parkplatzsuche.

Der ehemalige Triathlet ging das Rennen konzentriert an. Den Halbmarathon passierte er nach starken 1:25:55 Stunden und hielt lange eine konstante Pace von knapp vier Minuten pro Kilometer. Erst auf den letzten beiden Kilometern musste Raulf dem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Im Ziel blieb die Uhr bei 2:52:01 Stunden stehen – die von ihm anvisierte Zeit verfehlte er damit nur knapp. In der Wertung der Deutschen Meisterschaften bedeutete dies einen guten 13. Platz in der M50.

„Die Strecke ist super – flach, relativ wenig windig und wirklich gut zu laufen“, lautete sein Fazit. „Das Wetter war in Ordnung. Klar, der Wind stört immer ein wenig, aber es hätte auch deutlich schwieriger sein können.“

Ähnlich äußerte sich auch die deutsche Meisterin Dominika Mayer, die das Rennen in 2:21:26 Stunden gewann und damit ihre Spitzenstellung im deutschen Marathonlauf eindrucksvoll unterstrich.

Der zweite Starter des LV Oelde, Christian Schimpf, ging in der Altersklasse M65 ins Rennen. Er absolvierte den Halbmarathon in 1:41:52 Stunden und lag damit voll auf Kurs. Doch wie so oft wurde das Rennen ab Kilometer 35 deutlich härter. Schimpf konnte sein Tempo nicht ganz halten, kämpfte sich jedoch souverän ins Ziel und erreichte nach 3:36:56 Stunden die Ziellinie.

Mit dieser Leistung belegte er bei den Deutschen Meisterschaften einen starken 7. Platz in der M65.

Für den LV Oelde war der Auftritt in Hannover damit ein voller Erfolg – zwei Top-Platzierungen bei nationalen Titelkämpfen unterstreichen die gute Form der beiden Langstreckler.

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Best Ager on Tour

Gelungener Ausflug in die Welt der Floristin

Oelde (elk) Einen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines modernen Gartenbaubetriebs erhielten rund 20 „Best Ager“ des LV Oelde bei einer Besichtigung der Gärtnerei Lütke Dörhoff. Die noch junge Gruppe richtet sich an Menschen über 60 Jahre, die sich regelmäßig treffen, austauschen und gemeinsam Unternehmungen planen.

Mit dabei waren auch Mitglieder der von Birgit Brügge betreuten Seniorengymnastikgruppe des TV Jahn. Die Initiative für den Besuch ging von Gisela Kröge-Ortmann aus, die selbst in der Gärtnerei tätig ist.

Die rund 90-minütige Führung übernahm Jan Rellecke, Vertreter der dritten Generation des Familienbetriebs, der 1963 gegründet wurde. Im Mittelpunkt standen vor allem die Entwicklung der Anlage sowie die technische Ausstattung der Gewächshäuser. So wurde unter anderem die automatische Bewässerung erklärt, bei der auch gesammeltes Regenwasser aus großen Bassins zum Einsatz kommt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Energieversorgung: Photovoltaikanlagen liefern einen Großteil des benötigten Stroms, ergänzt durch weitere Energiequellen in sonnenärmeren Zeiten. Perspektivisch soll eine neue Pelletanlage das bisherige Heizsystem ersetzen.

Nach etwa eineinhalb Stunden in den angenehm temperierten Gewächshäusern klang die Besichtigung bei einem Kaltgetränk in geselliger Runde aus. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Verbindung aus Tradition und moderner Technik.

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Auftaktveranstaltung zu Oelder Citylauf

Sponsoren halten die Treue

Oelde (elk). Am 13. Juni 2026 heißt es wieder „Sport in der Oelder City“: Der Oelder Citylauf geht in seine 27. Runde. Auch in diesem Jahr erwartet Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Läuferinnen und Läufer eine gelungene Mischung aus Bewährtem und Neuerungen.

Bei der Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche stellte Joachim Kallenbach, Hauptverantwortlicher des LV Oelde den Hauptsponsoren die wichtigsten Eckdaten vor. Eine wesentliche Veränderung betrifft die Strecke: Durch den Umbau der Geiststraße ist das bislang oft als störend empfundene Kopfsteinpflaster verschwunden – beste Voraussetzungen also für schnellere Zeiten. Auch die Herrenstraße ist nach Abschluss der Bauarbeiten wieder Teil der Strecke.

Neu ist zudem die Laufrichtung. Der Start erfolgt auf dem Marktplatz nun in Richtung Geiststraße, bevor es über die Ennigerloher Straße weitergeht. „Die Läufer kommen dann über eine lange, abschüssige Strecke zurück Richtung Ziel. Das sorgt für mehr Tempo“, erklärt Kallenbach. Ein weiteres Highlight für Teilnehmende und Publikum ist die große Videoleinwand, die künftig neben der Kirche platziert wird. Dank Splitscreen-Technik kann der Rennverlauf dort jederzeit umfassend verfolgt werden.

Auch organisatorisch gibt es Anpassungen: Die Startzeiten für den 5- und 10-Kilometerlauf werden getauscht. Da der 10-Kilometerlauf  erstmals Teil des Warendorfer Laufcups ist, rechnen die Veranstalter mit steigenden Teilnehmerzahlen. Gleichzeitig soll der später angesetzte 5-Kilometerlauf dafür sorgen, dass mehr Besucher bis zum abschließenden Wettbewerb „Last Man Standing“ in der Innenstadt bleiben. Dieses neue Format sorgte im vergangenen Jahr für Spannung und Begeisterung. Den Start machen aber traditionell die Bambini- und Schülerläufe sowie der Inklusionslauf. 

Die Unterstützung durch lokale Sponsoren bleibt ein zentraler Baustein der Veranstaltung. „Wir sind froh, dass unsere Sponsoren zu uns halten. Ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, betont Kallenbach. Die Sparkasse Münsterland- Ost ist seit dem Beginn vor 27 Jahren zuverlässiger Sponsor. Emin Celik betonte die Bedeutung der Nachwuchsförderung: „Ohne die Menschen vor Ort gäbe es die Sparkasse nicht – und die Kinder von heute sind die Kunden von morgen.“ Beim 1. Citylauf vor 27 Jahren wäre er selber im Alter von 2 Jahren für einen Start beim Bambinilauf prädestiniert gewesen. Auch Thomas Klemm vom Autohaus Thiel unterstrich die langjährige Verbundenheit: „Autohaus Thiel und Laufen hat Tradition.“ Seit ich vor gut 10 Jahren mit dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Dilla ins Gespräch kam, sind wir zuverlässiger Sponsor. Julian Mester von der Firma Rottendorf hob zudem den gesundheitlichen Aspekt hervor: „Viele unserer Mitarbeitenden kommen aus Oelde und Umgebung – mit unserem Engagement möchten wir auch etwas zurückgeben.“

Die Vorbereitungen laufen derweil auf Hochtouren. „Ich hatte gehofft, dass im zweiten Jahr etwas mehr Routine einkehrt, aber die Nervosität steigt“, sagt Kallenbach. „Gleichzeitig wächst die Vorfreude – und wir hoffen natürlich auf besseres Wetter als im vergangenen Jahr.“

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Trainingslager in Nessmersiel

Traditionen soll man wahren

Oelde (elk)Traditionen soll man wahren: So machte sich auch in diesem Jahr die Jugendgruppe des LV Oelde auf den Weg ins Trainingslager nach Nessmersiel an der Nordsee. Während in den vergangenen Jahren noch über 20 Athletinnen und Athleten teilnahmen, fiel die Gruppe diesmal deutlich kleiner aus. „Da ich in diesem Jahr keinen zusätzlichen Betreuer dabei hatte, musste die Gruppe kleiner sein“, erklärte Trainerin Elke Schalkamp, die die Reise alleine mit den Läuferinnen und Läufern antrat. Wie gewohnt erfolgte die Unterbringung in Ferienhäusern, die Selbstverpflegung wurde gemeinschaftlich organisiert – und der Trainingsfokus stand klar im Mittelpunkt. Zweimal täglich hieß es: „Laufschuhe an“. Kilometer um Kilometer legten die jungen Sportler am Deich zurück – häufig begleitet von starkem Gegenwind, aber auch mit unterstützendem Rückenwind. Auf dem Trainingsplan standen morgens Intervalleinheiten unterschiedlicher Länge, während am Nachmittag ruhige Dauerläufe absolviert wurden. Die größte Herausforderung stellte dabei der lange Dauerlauf dar. Die Strecke führte von Hilgenriedersiel bis Dornumersiel, stets entlang des Deichs. „Mental ist das eine enorme Herausforderung, da man die ganze Zeit nur Deich und Acker sieht und keinerlei Orientierung zum Ziel hat“, so Schalkamp. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen zeigten die Nachwuchsathleten großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Jeder von ihnen absolvierte im Laufe des Trainingslagers rund 100 Kilometer. Auch Neuling Jan Löwen zeigte sich beeindruckt: „Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, jeden Tag 20 Kilometer zu laufen – aber es geht.“ Neben den intensiven Trainingseinheiten kam auch das Gemeinschaftsleben nicht zu kurz. Abends wurde gemeinsam gekocht und ausgiebig gegessen. Am Ruhetag stand zudem ein Ausflug zum Abenteuergolf in Norddeich auf dem Programm. Insgesamt blickt die kleine Trainingsgruppe auf eine erfolgreiche Woche zurück – geprägt von sportlichen Herausforderungen, Teamgeist und wertvollen Erfahrungen. Die Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben, beginnend mit den Westfälischen Langstreckenmeisterschaften, ist groß.