
Westfälische Hallenmeisterschaften
Nachwuchs zeigt sich stark
Gleich dreimal reisten die Nachwuchsathletinnen und -athleten des LV Oelde zu den Westfälischen Hallenmeisterschaften nach Dortmund. Für viele der jungen Läuferinnen und Läufer bedeutete dies, erstmals Hallenluft bei einer Meisterschaft zu schnuppern. Umso größer war die Freude darüber, dass alle gemeldeten Athleten einen Startplatz erhalten hatten. Diese sind bei Meisterschaften auf lediglich zwölf Athleten pro Jahrgang begrenzt – eine sehr geringe Zahl für ganz Westfalen. Obwohl die Vorbereitungen alles andere als optimal waren – kein geöffnetes Stadion sowie Schnee und Eis auf den Laufstrecken – konnte der LV Oelde erneut mit starken Leistungen überzeugen. Allen voran glänzte die 3x1000-Meter-Staffel mit Nico Jürgenschellert, Jan Löwen und Amadeus Nhanombe, die in 10:17,36 einen hervorragenden fünften Platz belegte. „Das war eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung“, lobte Trainerin Elke Schalkamp. „Gegen die großen Vereine, die im Winter in der Halle auf der Leichtathletikbahn trainieren können, sind wir immer etwas im Rückstand. Schnelligkeitstraining war seit Mitte Dezember kaum möglich.“ Bereits am Vorwochenende war Nico Jürgenschellert über die 800 Meter im Einzel am Start. Beim Betreten der Halle noch sichtlich beeindruckt, fand er zunächst nur schwer ins Rennen. Mit einer beherzten letzten Runde lief er jedoch zu einer neuen Hallenbestzeit 2:30,38 und belegte Rang zwölf. Am Sonntag standen dann die Langstrecken auf dem Programm. Sabiha Hannemann hatte über 2000 Meter – zehn Hallenrunden – zu absolvieren und führte lange Zeit die Verfolgergruppe an. In neuer Bestzeit ( 7:42,59) erreichte sie einen starken sechsten Platz. Gleiches gelang Tim Hömberg über die 3000 Meter in 11:47,64. Bis zur 2000-Meter-Marke hielt er sich noch weit vorne im Feld, musste dann jedoch seinem Trainingsrückstand nach einer Erkältung Tribut zollen. Für Amadeus Nhanombe, den jüngeren Bruder von Topathlet Leonel Nhanombe, sprang in 11:36,90 am Ende Platz acht heraus. „Ich habe schon nach zwei Runden gemerkt, dass die Beine vom Vortag noch schwer waren“, erklärte er, kämpfte sich jedoch tapfer durch alle 15 Runden. Alle Athletinnen und Athleten des LV Oelde wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet – diese gibt es bei Meisterschaften nur bis Platz sechs. „Das ist mir immer besonders wichtig“, zeigte sich Trainerin Schalkamp zufrieden. Nun geht es für die U14 in die Vorbereitung auf ihre Hallenmeisterschaften Anfang März in Paderborn. Alle anderen Athleten starten in die Vorbereitung auf die Freiluftsaison.

Volksbankcup
Citylauf wird 2026 Wertungslauf
Oelde (elk) Der Oelder Citylauf am 13. Juni 2026 wird ab dem kommenden Jahr offizieller Bestandteil der Volksbank-Cup-Laufserie. Damit ergänzt er die traditionsreiche Serie, zu der 2026 außerdem der Emslauf in Einen (24. April), der Volksbank-Beverlauf in Ostbevern (27. Juni) und der Telgter Citylauf (26. September) gehören. Der neue Austragungsort ersetzt den bisherigen Lauf in Everswinkel, der ab diesem Jahr nicht mehr stattfinden wird. Bekannt gegeben wurde diese Neuerung im Rahmen der Abschlussfeier der Volksbank-Cup-Laufserie 2025, die im Gasthof Mersbäumer in Ostbevern stattfand. Eingeladen waren dort alle Läuferinnen und Läufer, die in 2025 mindestens drei der vier Serienläufe absolviert hatten. Sie erwartete ein festlicher Abend mit Menü, Siegerehrungen und dem offiziellen Laufshirt der Saison 2025. In feierlichem Rahmen wurde dabei noch einmal auf die erfolgreiche Laufserie mit Stationen in Ostbevern, Einen, Telgte und Everswinkel zurückgeblickt. Die Überraschung des Abends ließ nicht lange auf sich warten: Moderator Mirco Borgmann vom Organisationsteam lüftete das lange gehütete Geheimnis um die Zukunft der Serie und verkündete den Oelder Citylauf als neuen Bestandteil des Volksbank-Cups. Nach dem letzten Everswinkeler Nikolauf 2025 hatten viele Aktive gespannt gerätselt, wie es mit der beliebten Laufserie im Kreis Warendorf weitergehen würde. Gemeinsam mit Andreas Terborg von der Volksbank im Münsterland nahm Borgmann anschließend die Ehrungen der Gesamt- und Altersklassenwertungen vor. Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde Helena Hamsen aus Alverskirchen, vor Eva Wunderlich (WSU Warendorf) und Bettina Kalläne vom LV Oelde. Bei den Männern setzte sich Jonas Barwinski (Fit2Run Beckum) bereits zum vierten Mal in Folge durch. Platz zwei belegte Philipp Kaldewei (LV Oelde), Platz drei ging an Dirk Hansmeier (LG Burg Wiedenbrück). Zusätzlich wurden die jeweiligen Altersklassensiegerinnen und -sieger ausgezeichnet. Neben Kalläne und Kaldewei wussten die Läufer und Läuferinnen des LV Oelde wie in vielen Jahren zuvor in den Altersklassen zu überzeugen und trugen den Seriensieg nach Hause. Somit zeigte sich der LV Oelde auch 2025 erneut als prägender Verein der Laufserie. Mit der Aufnahme des Oelder Citylaufs setzt die Volksbank-Cup-Laufserie 2026 ihre erfolgreiche Tradition fort und bietet den Läuferinnen und Läufern der Region weiterhin attraktive und abwechslungsreiche Wettkämpfe.

Lakatatmessung beim LV Oelde
Professionelle Wege beim LV Oelde
Oelde (elk) – Der Leichtathletikverein Oelde (LV Oelde) geht einen weiteren Schritt in Richtung professionelles Training: Unter der Leitung von Trainer Steffen Baxheinrich erweitert der Verein seine Trainingssteuerung mit wissenschaftlich fundierten Methoden. Seit Ende letzten Jahres bietet der LV Oelde seinen Mitgliedern Laktatmessungen an – ein etabliertes Verfahren der Leistungsdiagnostik, das sowohl ambitionierten Freizeitsportlern als auch Leistungssportlern neue Möglichkeiten eröffnet. „Effektives Training basiert heute nicht mehr allein auf Gefühl und Erfahrung, sondern zunehmend auf objektiven Daten“, erklärt Baxheinrich. „Die Laktatmessung liefert präzise Einblicke in den individuellen Stoffwechsel während der Belastung und hilft, Trainingseinheiten optimal zu steuern.“ Bei der Methode wird die Laktatkonzentration im Blut gemessen. Sie gibt Aufschluss darüber, wie der Körper Energie bereitstellt und ab welchem Punkt die Belastung überwiegend anaerob erfolgt. Diese Schwellenwerte sind entscheidend, um Über- oder Unterforderung zu vermeiden und das Training individuell anzupassen. Die Testung selbst erfolgt in mehreren Intervallen: Die Athletinnen und Athleten laufen längere Strecken in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, jeweils mit kurzen Pausen. Nach jedem Intervall wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um den Laktatwert zu bestimmen. Anschließend wertet Trainer Baxheinrich die Ergebnisse aus und gibt individuelle Empfehlungen für die Trainingsgestaltung. Die Laktatmessung ist derzeit ausschließlich für Vereinsmitglieder verfügbar. Interessierte können sich beim LV Oelde melden, um weitere Informationen zu erhalten und einen Testtermin zu vereinbaren. Mit dieser innovativen Ergänzung bietet der LV Oelde seinen Mitgliedern eine moderne, wissenschaftlich fundierte Möglichkeit, ihre Trainingsleistung zu optimieren – vom ambitionierten Hobbyläufer bis hin zu Leistungssportlern.

Baxheinrich mit DM-Norm
Weniger ist manchmal mehr
Dortmund/Oelde (elk). Manchmal ist weniger tatsächlich mehr: Steffen Baxheinrich, „Laufrentner“ des LV Oelde, hat am Samstag beim Meeting in der Dortmunder Leichtathletikhalle über 800 Meter mit starken 1:51,70 Minuten die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften erfüllt. „Das lief einfach nur klasse“, zeigte sich Baxheinrich nach dem Rennen hochzufrieden. In den vergangenen Wochen hatte der frühere deutsche Spitzenläufer mehrfach bei Meetings für seine ehemaligen Vereinskollegen der LGO Dortmund das Tempo gemacht. Nun revanchierten sich diese und übernahmen für ihn die Pacemaker-Rolle. „Bei meinen Einsätzen als Pacer habe ich gemerkt: Das geht noch“, so Baxheinrich. Daraus reifte der Entschluss, es noch einmal selbst zu versuchen. Der heute als ambitionierter Hobbyläufer aktive Athlet kommt aktuell auf etwa 40 bis 60 Trainingskilometer pro Woche, die er neben seinem Schichtdienst in der Ausbildung zum Notfallsanitäter absolvieren muss. Dass dabei nicht allein der Umfang entscheidend ist, zeigt sein aktueller Erfolg: Zu aktiven Dortmunder Zeiten trainierte Baxheinrich noch mit Wochenumfängen von 100 bis 120 Kilometern. Bei seinem selbst gestalteten Training profitiert er von der jahrelangen Aufbauarbeit unter Pierre Ayadi, dem ehemaligen Bundestrainer, bei dem er lange trainierte. Die Deutschen Hallenmeisterschaften finden vom 27. Februar bis 1. März in Dortmund statt – die Anreise ist für Baxheinrich somit denkbar kurz. Mit Blick auf den Vorlauf bleibt er jedoch realistisch: Bahnverteilung und Rennverlauf spielen eine entscheidende Rolle. „Ich habe es schon oft erlebt, dass Hundertstel über Finaleinzug oder Ausscheiden entscheiden“, weiß der erfahrene Mittelstreckler. Als „Laufrentner“ geht Baxheinrich nun mit großer Gelassenheit an den Start: „Ich habe nichts zu verlieren und laufe einfach mal.“ Unterstützt wird er dabei von zahlreichen Nachwuchsathleten, die ihn bei einer geplanten Fahrt nach Dortmund live anfeuern werden.

Auftakt "Fit für 2026"
Es geht los!
Oelde (elk) – In der vergangenen Woche fand die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Aktion „Fit für 2026“ in der Aula der Gesamtschule Oelde statt. Vor voll besetzten Reihen erhielten die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassende Informationen rund um das Thema Laufen sowie den Ablauf des Projekts. Zu Beginn stellte Birgit Brügge die gesundheitlichen Aspekte des Laufens vor. Dabei machte sie deutlich, dass Laufen nicht nur das Herz-Kreislauf-System stärkt und den Muskelaufbau fördert, sondern auch beim Stressabbau hilft, die Schlafqualität verbessert und nicht zuletzt neue soziale Kontakte ermöglicht. Im Anschluss erläuterte Markus Walljasper, Cheforganisator der Aktion, den Ablauf der kommenden Wochen. Der Einstieg erfolgt bewusst moderat: Gestartet wird mit wechselnden Phasen von einer Minute Laufen und einer Minute Gehen. Die Laufintervalle werden im weiteren Verlauf schrittweise verlängert. Ergänzt wird das Training durch ein Lauf-ABC zur Verbesserung der Lauftechnik sowie durch gezielte Kraft- und Dehnübungen. Ziel der Vorbereitung ist die Teilnahme am InSiTech-Citylauf Oelde, der am 13. Juni stattfindet. Dort können die Teilnehmenden zwischen dem klassischen 10-Kilometer-Lauf und dem 5-Kilometer-Lauf wählen. Während der Trainingseinheiten und auch beim Citylauf selbst stehen den Gruppen zahlreiche erfahrene Laufbegleiter zur Seite. Diese achten darauf, dass jeder sein individuelles Wohlfühltempo findet. Viele von ihnen sind selbst ehemalige Teilnehmer der Aktion und starteten einst als Laufanfänger – entsprechend kompetent unterstützen sie nun mit Rat und Tat. Abschließend stellte Christian Huster den LV Oelde vor und gab Einblicke in die Vereinsarbeit. Am Donnerstag hieß es dann endlich „Schuhe schnüren“: Die erste Trainingseinheit fand – wie in der dunklen Jahreszeit üblich – am Oelder Hallenbad statt. Ab sofort findet man jeden Dienstag und Donnerstag unzählige Gruppen mit gelber Leuchtweste durch Oelde laufend. Ab Ende März, wenn die Abende wieder heller werden, führen die Trainingsstrecken dann durch das Geisterholz. Bereits jetzt sind die Teilnehmer auf die ersten Testläufe gespannt. Hier sind der interne Burggrafenlauf im März, sowie der Volkslauf in Clarholz im Mai geplant.

Kreismeisterschaften im Crosslauf können kommen
Es ist angerichtet
Oelde (elk) – Ein permanenter Blick auf die Wetterdaten gehört in diesen Tagen zum Alltag der Verantwortlichen des LV Oelde. Denn alles deutet darauf hin, dass der Stromberger Berg- und Crosslauf erneut zu einem echten Wetterlotteriespiel werden könnte. In der langen Historie der Veranstaltung haben die Organisatoren bereits nahezu alle Bedingungen erlebt: strahlenden Sonnenschein, anhaltenden Nieselregen, eisige Kälte und sogar Schneechaos. Alteingesessene Läufer erinnern sich noch gut an Jahre, in denen am Veranstaltungsmorgen schweres Gerät eingesetzt werden musste, um die Strecke überhaupt belaufbar zu machen. Auch in diesem Jahr zeigt sich der Winter wechselhaft. So absolvierte die Dienstags-Trainingsgruppe um Manfred Grünbaum ihr Abschlusstraining am vergangenen Samstag noch im Neuschnee. Inzwischen deutet jedoch vieles eher auf matschige Bedingungen oder eben auch wieder Neuschnee hin. Anders als bei den Westfälischen Crossmeisterschaften, bei denen bewusst eine besonders anspruchsvolle Strecke geboten wurde, liegt der Fokus beim Stromberger Berg- und Crosslauf wieder auf einer gut belaufbaren und sicheren Strecke. Entsprechend wurden große Mengen Sägespäne und Rindenmulch ausgebracht. „Uns liegt es am Herzen, die Strecke so zu präparieren, dass sie jeder gefahrfrei laufen kann und dabei auch Spaß hat“, betont Joachim Kallenbach, der gemeinsam mit Manfred Grünbaum und zahlreichen Helferinnen und Helfern genau weiß, worauf es den Starterinnen und Startern ankommt. Acht Wochen nach den Westfälischen Crossmeisterschaften ist das Gasbachtal damit erneut bestens vorbereitet. Am 10. Januar fällt um 13 Uhr der erste Startschuss für die Bambini-Läufe. Um 14.30 Uhr folgt als Abschluss die Königsdisziplin, bei der die Läuferinnen und Läufer viermal die anspruchsvolle, bergige Runde absolvieren müssen. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Westfälischen Crossmeisterschaften haben ihr Kommen bereits angekündigt, um die ursprüngliche Strecke unter Wettkampfbedingungen kennenzulernen. „In Stromberg ist es immer schön – da kommen wir gerne wieder, auch wenn es nicht ganz in die Hallensaison passt“, sagt Patrizia Grewatta von der LG Hamm. Die bisherigen Voranmeldezahlen bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre. Erfahrungsgemäß werden jedoch viele Läuferinnen und Läufer die weitere Wetterentwicklung abwarten und sich kurzfristig nachmelden. „Das wird schon“, so Joachim Kallenbach voller Vorfreude.

Traditioneller Silvesterlauf
Traditionen müssen gewahrt werden
Silvesterlauf zum Jahresausklang
Oelde (elk) Traditionen soll man wahren. Der Silvesterlauf zum Jahresausklang im Geisterholz ist eine lieb gewonnene Tradition unter Läufern jeden Alters. Auch in diesem Jahr kann wieder jeder mit dem Lauftreff des LV Oelde den letzten Tag des Jahres ausklingen lassen. Die Laufveranstaltung beginnt um 13:30 Uhr am Wanderparkplatz Geisterholz (Haus-Geist-Weg). Zunächst setzen sich die Zweistundenläufer in Bewegung. Um 14 Uhr treffen sich die Aktiven, die eine 90-minütige Laufeinheit in Angriff nehmen. Eine halbe Stunde später sind dann die Stundenläufer an der Reihe, bevor um 15 Uhr die letzte Gruppe zu ihrer 30-minütigen Runde aufbricht. Während andere Läufer noch Zielzeiten vor Augen haben, hat der Silvesterlauf des LV Oelde keinerlei Wettkampfcharakter. Es geht ausschließlich darum, über die gewählte Zeitdauer im Wohlfühltempo unterwegs zu sein. Entsprechend teilen sich die Läuferinnen und Läufer in passende Gruppen auf. Ebenfalls willkommen sind Walker, Nordic Walker und Wanderer, die das Forstgebiet in einem gemäßigteren Tempo durchqueren möchten. Um 15:30 Uhr haben dann alle ihren sportlichen Jahresausklang absolviert und treffen wieder am Ausgangspunkt ein. Dort können sie sich mit heißen Getränken stärken und über die Highlights des Jahres plaudern. Ebenfalls wieder im Einsatz ist der zu einer Spendendose umfunktionierte Laufschuh. Der darin gesammelte Betrag wird regelmäßig an lokale soziale, humanitäre oder kulturelle Einrichtungen übergeben.

Vorbereitungen der Crossstrecke
Nach dem Cross ist vor dem Cross
Tradition trifft Erfolg: Oelder Crosslauf startet erneut durch
Oelde (elk) „Nach dem Cross ist vor dem Cross“- den Verantwortlichen des LV Oelde bleibt normalerweise ein ganzes Jahr Zeit, um sich auf den nächsten Crosslauf vorzubereiten. In diesem Jahr jedoch geht es deutlich schneller wieder zur Sache: Bereits fünf Wochen nach den westfälischen Crossmeisterschaften im November in Stromberg – einem echten Riesenerfolg – hieß es erneut: Schubkarren packen und die Berge rauf und runter. Schon am 10. Januar starten die Kreismeisterschaften Cross mit dem traditionellen Oelder Wald- und Crosslauf. Nachdem bei den westfälischen Meisterschaften eine neue Streckenführung mit weniger Höhenmetern, dafür aber vielen engen Wendungen gelaufen wurde, greifen die Veranstalter nun wieder auf die bewährte klassische Strecke zurück. Wie sinnvoll der Crosslauf in Stromberg sein kann, zeigt sich eindrucksvoll am Beispiel von Pia Schlatmann. Sie sicherte sich hier den Titel der Westfälischen Crossmeisterin, wurde im Anschluss Deutsche Meisterin im Crosslauf und krönte ihre starke Saison mit Bronze im Einzel sowie Silber mit der Mannschaft bei den Crosslauf-Europameisterschaften. Der Oelder Crosslauf hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Sowohl von Verbandsseite als auch von den Läuferinnen und Läufern wird die Veranstaltung immer wieder ausdrücklich gelobt. Entsprechend setzt Organisator Joachim Kallenbach erneut auf sein eingespieltes Team. Am vergangenen Samstag wurden die Wege der traditionsreichen Crossstrecke von Geäst und Gestrüpp befreit, Sägespäne und Rindenmulch mit Schubkarren verteilt und die Strecke in Bestform gebracht. Schon am Nachmittag nutzten zahlreiche Athletinnen und Athleten die Gelegenheit, die Strecke zu testen und ihre Form für den 10. Januar zu überprüfen. Eine wichtige Neuerung gibt es dennoch: Start- und Zielbereich werden erstmals nebeneinander auf der Wiese liegen. Dort kommt auch die neue Zeitmessanlage des Kreises zum Einsatz. Diese wird bereits am 3. Januar bei einem Testlauf ausprobiert. Am 10. Januar beginnen traditionell die jüngsten Läuferinnen und Läufer mit einer kleinen Crossrunde. Anschließend folgen die älteren Schülerinnen und Schüler über drei kleine Runden, bevor es zur Königsdisziplin kommt: Zunächst starten die Jahrgänge 2014 und älter über eine große Runde, danach folgen zwei große Runden und schließlich die Königsklasse über vier große Runden mit einer Gesamtlänge von rund 8,4 Kilometern. Der Oelder Crosslauf steht damit erneut für sportliche Herausforderung, Tradition und große Emotionen – beste Voraussetzungen für einen weiteren unvergesslichen Cross-Tag.