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FINNENBAHN-MEETING


17. Finnenbahn-Meeting

17. Finnenbahn-Meeting(vas). „Und dann schickt ihr den alten Mann noch mal auf die Runde, Frechheit!“ so Roger Höner vom LV Oelde mit einem Lächeln nach seiner neunten Runde um die Finnenbahn zu seinen Teamkollegen von „Transrapid 1“. Mit einer schnellen Schlussrunde von Vanessa Schalkamp und Philipp Kaldewei konnte das Team mit dem Gongschlag ihren dritten Mann nochmals ins Rennen schicken und belegte beim 17. Finnenbahn-Meeting in Holte-Stukenbrock in der Wertungsklasse C mit 26 gelaufenen Runden und nur 34 Sekunden Rückstand Platz zwei.
Das Finnenbahn-Meeting am 23. Oktober zum Ende einer harten Laufsaison hat bei vielen Läufern Kultstatus. Hier trifft jedes Jahr die Laufelite auf ambitionierte Läufer und Hobbyläufer. Seite an Seite lief man dieses Jahr mit Jan Fitschen, Alexander Lubina und Elias Sansar, sowie der deutschen Orientierungslaufspitze und Toptriathleten.

Finnenbahn-Meeting bedeutet, im Dreierteam 90 Minuten lang auf einer ein Kilometer langen gemulchten Bahn bei Fackelbeleuchtung als Staffel so viele Runden wie möglich zu absolvieren. Die Wertungsklassen werden durch ein Bonuspunktesystem ermittelt, bei dem junge Läufer unter 16, ältere Läufer über 45 und Frauen Bonuspunkte erhalten.
Der „Transrapid 4“ mit Martin Peitzmann, Elke Schalkamp und Pauline Wellige konnte als einziges Team aus dem Kreis mit 22 Runden einen Sieg in der Wertungsklasse E erreichen.

Ebenfalls hervorragend schlug sich das Nachwuchsteam vom LV Oelde mit Thorsten Beerbaum, Niklas Dörner und Elias Hütig, die mit 24 gelaufenen Runden in der Wertungsklasse D Platz vier belegten.
„Das ist ja so anstrengend.“ so André Hüffer vom „Blauen Wunder 1“ der LG Oelde/Wadersloh. Er lief zusammen mit Christina Huster und Frank Hanschmann 26 gelaufene Runden, die Platz zwölf in der Wertungsklasse A ergeben, die erfahrungsgemäß am stärksten besetzt ist.
Im abschließenden Finnenbahnlied, jedes Jahr gedichtet von Peter Gehrmann, hieß es „Auf der Finnenbahn lauert der Tod“. Und so mancher Läufer, der euphorisch die ersten drei Runden zu schnell gelaufen ist, wusste spätestens bei Runde sieben oder acht, was diese Zeilen bedeuten.  


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